Aktivitäten

Erlebnis Lübecker offenes Labor

Die DNA - Desoxyribonucleic acid - war bereits in vergangener Zeit ein faszinierendes Phänomen. Doch nun, wo die Wissenschaft weit vorangeschritten ist und wir so manche Erkenntnisse über das Sein unserer Person erlangt haben, ist es uns möglich, unsere eigene DNA zu isolieren.

Dafür haben wir, die 12c, gemeinsam mit Frau Konrad-Rehder und Frau Schulz das Lübecker offene Labor (LOLA) besucht. Schon in frühen Morgenstunden trafen wir uns am Burger Bahnhof, um gemeinsam nach Lübeck zu fahren.

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf in das LOLA. Fasziniert bestaunten wir die Möglichkeiten eines Labors mit solch wunderbarer Ausstattung. Besondere Aufmerksamkeit erregten die dortigen Pipetten, welche auf den Mikrometer genau pipettieren können, auf uns. Nach einer Einleitung und einer kurzen Essenspause begaben wir uns zur Universitätsklinik, wo uns in einem Hörsaal ein Vortrag über Studiengänge gehalten wurde. Viele von uns staunten über die Größe und Architektur des Raumes.

Zurück im Labor stand der Isolierung unserer DNA aus den eigenen Mundschleimhautzellen nichts mehr im Wege. Die Sorgfalt, in der es zu arbeiten galt, war ebenfalls eine neue Erfahrung für uns. Im Angesicht unserer DNA, die wir nach mehreren Arbeitsschritten nun in den Händen halten konnten, wurden uns die Ausmaße der Welt der Genetik erst richtig bewusst.

Am Abend gingen wir dann gemeinsam zum Bowling, wo wir den Tag mit viel Spaß ausklingen lassen konnten.

Der zweite Tag gab uns Einblicke in die Gentechnik. Nach einer weiteren Einführung sollten wir das Prinzip der PCR (Polymerase Chain Reaction) anhand von Sojamehl praktisch kennenlernen. Hierbei galt es zu untersuchen, ob wir im Besitze von gentechnisch verändertem oder normalem Mehl waren. Erneut isolierten wir die DNA in mehreren Schritten. Als sich der Tag dem Ende neigte, führten wir mit vereinten Kräften eine Gelelektrophorese durch.

Auch an diesem Abend entschloss sich der Großteil der Klasse, etwas zu unternehmen. So genossen wir nach mehreren anstrengenden, aber spaßigen Runden Lasertag unsere Burger im „Hans im Glück“.

Am letzten Tag mischten wir mit der isolierten DNA einen Reaktionsansatz, um im Anschluss die eigentliche PCR durchzuführen. Die restliche Zeit hielt uns Frau PD Dr. Kunze eine Präsentation über die Risiken und Vorteile der grünen Gentechnik. Hiermit war unser Aufenthalt im LOLA beendet.

Durch diese Erfahrungen ist die eine oder andere Entscheidung gefallen, auch in Zukunft in einem Labor arbeiten zu wollen.

PS: hier keine Germanistik

Lisa-Marie Seidel, Lara Schmalzried

Der Besuch wurde vom Förderverein unterstützt.

Infoabend: Gemeinsam zur Fachhochschulreife und zum Abitur

Viele Informationen gab es Anfang Dezember in der Inselschule Fehmarn über die Oberstufe. Eingeladen waren alle Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen aller Schulen in und um Fehmarn. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Krohn, informierte Frau Graßhoff (Oberstufenleiterin) über die Möglichkeiten an der Inselschule Fehmarn die Fachhochschulreife bzw. das Abitur zu erlangen.

Informationen aus erster Hand über die einzelnen Profile gab es von Schülerinnen und Schüler aus dem 12. Jahrgang. Sie berichteten über ihre Erfahrungen und Eindrücke in der Oberstufe.

Durch ein kleines Theaterstück stellten anschließend Frau Piehl und Herr Müller-Gerken „Eigenschaften und Qualitäten dar, die man in der Oberstufe im Gepäck haben sollte“ dar.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Schulband der Inselschule Fehmarn unter der Leitung von Herrn Danklefsen.

Wir hoffen, dass dieser Abend ein bisschen Klarheit gebracht hat, Zweifel beseitigt hat und freuen uns darauf im Sommer euch in der Oberstufe der Inselschule Fehmarn begrüßen zu dürfen.

Stm für das Oberstufenteam

LOLA Besuch der Klasse 12c










Am 26. Januar 2015 machte sich das naturwissenschaftliche Profil des 12. Jahrganges mit ihrem Biologielehrer Herrn Gruel und Frau Sixt-Runck auf den Weg ins LoLa.

Das „Lübecker offenes Labor“ befindet sich auf dem Gelände der „Universität zu Lübeck“. Im Jahre 1964 wurde sie als „Medizinische Akademie“ gegründet und bot im Laufe der Zeit immer mehr Studiengänge im Bereich der Naturwissenschaften an. Zurzeit beschäftigt sie ca. 3000 Studenten/Studentinnen und ca. 5000 Mitarbeiter.

Nachdem alle um 7:31 Uhr im Zug saßen – Alina gab uns um 7:30 Uhr die Ehre – fuhr dieser los und wir erreichten Lübeck rechtzeitig um 8:54 Uhr. Nach anfänglicher Planlosigkeit seitens des Biologielehrers erreichten wir durch die Hilfe von Saskia die Jugendherberge und bezogen dort unsere Zimmer.

Um 11:00 Uhr wurden wir von den Diplom-Biologen Kirsten Tiedemann und Janna Klein empfangen und durften auch gleich die berühmten, weißen Kittel anlegen. Damit wir im Labor arbeiten durften, mussten wir zunächst eine Sicherheitsbelehrung unterschreiben. Aber dann ging es los:

Erste Übungen mit den Pipetten folgten, ehe wir uns unserer Hauptthematik „PCR in der Lebensmitteltechnik“ näherten.

Klärten wir zunächst Fragen um den Pferdefleischskandal im Jahr 2013, wurde der erste Theorieblock beendet und wir konnten endlich praktisch arbeiten. Unser Ziel für Montag war, dass wir die DNA aus unterschiedlichen Fleischsorten isolieren sollten. Wir arbeiteten in 8 Gruppen zu je zwei Schülerinnen und Schülern.

Vier Gruppen isolierten die DNA aus Huhn, Rind- , Schweinefleisch und Pute, die anderen vier Gruppen erhielten kleine Proben von Wurstsorten, bei denen die Zusammensetzung untersucht werden sollte.

Nachdem wir die DNA isoliert hatten, war die Arbeit für uns im LoLa beendet und wir fuhren gemeinsam in die Stadt. Dort hatten wir genügend Zeit zur freien Verfügung. Am Abend trafen wir uns im „Feuerstein“ um den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen.

Als sich am nächsten Tag auch der Letzte – ja, DER Letzte – aus dem Bett gequält hatte, begann unser Tag im LoLa um 9:00 Uhr mit der Besprechung des vor uns liegenden Schrittes:

Der PCR (Polymerase Chain Reaction). Dies ist ein Verfahren zur Vervielfältigung der DNA, die unter anderem mit Hilfe eines sogenannten Thermocycler durchgeführt wird, der uns zur Verfügung stand.

Da der zweite Tag unser längster Tag im Labor war, stand uns eine Mittagpause zur Verfügung, in der wir in kleinen Gruppen über den Campus spazierten und uns fast schon fühlten, als würden wir selbst dazugehören zu der Masse an unterschiedlichsten Studenten, die uns fast nicht wahrzunehmen schienen.

Nach der Pause wurde uns ein Vortrag über die Universität an sich und die verschiedenen Studiengänge zu Teil.

Hierzu zählen Fachbereiche der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik/Technik, aber auch themenübergreifende Gebiete/Bereiche/Teilbereiche.

Nach unseren Stunden im LoLa stand uns nun für den Rest des Tages Freizeit zur Verfügung, die wir in der Stadt und in der Jugendherberge verbrachten.

Am dritten und letzten Tag unserer Reise ging es wie zuvor um 9:00 Uhr im Labor los. Wir starteten direkt mit der Gelelektrophorese und während wir auf die Ergebnisse warteten, besprachen wir die theoretischen Aspekte unseres Versuches.

Als wir diese mehr oder weniger verinnerlicht hatten, ging es an die Auswertung. Und wir konnten stolz auf uns sein: Bei allen Gruppen hatte die Isolation der DNA funktioniert und die Gelelektrophorese zum vorgesehenen Ergebnis geführt. Anhand der Banden auf unserem Röntgenbild konnten wir nun ablesen, in welcher Probe Pute, Schwein, Huhn oder Rind enthalten war. Auch Kombinationen aus verschiedenen Fleischarten waren vorhanden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres Projektes stand uns jetzt auch schon der Abschied bevor und kurz darauf verpassten wir erfolgreich den nächstbesten Bus zum Bahnhof. 

Dank der Tatsache, dass wir uns in einer Großstadt befanden, bedeutete dies aber keine Schwierigkeit und der Zug zurück nach Fehmarn wurde rechtzeitig erreicht.

Nelly Feuer 12c

Ausflug der 12a/d und 12c nach Lübeck

Am 5. Dezember 2014 verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 12a/d und 12c mit ihren Lehrkräften Frau Paulsen und Herrn Müller-Gerken einen gemeinsamen Tag in der Hansestadt Lübeck. Abgerundet wurden die Führungen durch die Stadt und das Behnhaus sowie der Besuch des  Theaterstücks „Der große Gatrsby“  durch den Besuch des Weihnachtmarktes.

Durch Erkältungen und Krankheiten stark dezimiert, ging es mit dem Zug um 9:31 Uhr los. Nachdem auch die letzten Schüler/innen zugestiegen waren, erreichten wir den Hauptbahnhof Lübeck rechtzeitig (soll auch mal vorkommen) um 10:54 Uhr. Wir machten uns anschließend  auf den Weg über das  Buddenbrookhaus zum Behnhaus, um die Treffpunkte zu klären, damit bei unseren  Führungen keiner zu spät kommen oder sich in der Stadt verlaufen könnte.

Um 12:00 Uhr begann dann auch die erste Führung für die Schüler/innen der Klasse 12a/d im Behnhaus - Drägerhaus. Die andere Klasse machte in der Zwischenzeit den Weihnachtsmarkt in kleinen Gruppen unsicher. So wurden die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft, zu Mittag gegessen oder im Pressezentrum in Büchern gestöbert. Letzteres schien ein unverabredeter Treffpunkt der 12c zu sein, denn nach und nach trudelten alle dort ein.

Dann tauschten die Gruppen ihre Rollen. Die 12a/d ging auf den Weihnachtsmarkt und die 12c in das Behnhaus. Dort wurde den Schülerinnen und Schülern eine Führung von Schülern aus den umliegenden Schulen Lübecks unter dem Motto "Schüler führen Schüler" geboten. Diese Schüler/innen der 10. Klassen des Katharineums haben  eine einjährige Ausbildungszeit durchlaufen, um nun kompetent eine Museumsführung zu leiten, die besonders für Schüler/innen verständlich und ansprechend sein sollte. Das gelang ihnen bestens. Wir hatten eine Führung zu dem Schwerpunkt "Wohnkultur in einem Lübecker Kaufmannshaus" gebucht, denn das Haus mit den Privatgemächer des Hausherrn und der Hausherrin in den Flügelräumen zählen zu den bedeutendsten klassizistischen Gebäuden in Norddeutschland.

Nachdem dieser Museumsbesuch erfolgreich beendet war, traf man sich mit der anderen Klasse vor dem Buddenbrookhaus. Dort warteten wir auf unsere Stadtführer, die wir gebucht hatten, um Lübeck auch jenseits der Einkaufspassage kennenzulernen. Alle Schüler/innen trafen pünktlich ein, nur leider einer der Stadtführer nicht, so dass wir uns dann als große Gruppe auf den Weg machten, die Gassen von Lübeck zu erforschen. Herr Frank gab sich alle erdenkliche Mühe, mit der großen Gruppe umzugehen und allen gerecht zu werden. Ein kurzer Zwischenstopp wurde in der Marienkirche einlegt. In der Dunkelheit des Abends suchten wir auch die kleinen, engen und inzwischen recht dunklen Gassen auf, von denen viele Teilnehmer/innen noch nie etwas gesehen hatten. Am Anfang wurde die Stadtführung noch belächelt, doch stellten wir nach einiger Zeit fest, dass wir wenig Ahnung von den Geheimnissen Lübecks hatten. 

Nach der Stadtführung stand noch ein Programmpunkt auf dem Plan der Schüler: Ein Theaterbesuch des Stücks "Der große Gatsby" nach dem Roman des Autors F. Scott Fitzgerald   Dieser schildert die Erlebnisse einer Reihe unterschiedlicher Personen, die den Sommer 1922 in der fiktiven Stadt West Egg auf der Insel Long Island nordöstlich verbringen. Nach knapp 90 Minuten konnten wir das Theater schon wieder verlassen, hatten aber alle Fragezeichen in den Gesichtern, was die Bedeutung des Stücks und seine Umsetzung anbetraf. Darüber wird es noch einige Gespräche geben.

Die Zeit bis zur Zugabfahrt verbrachten wir mit dem Trinken von Kinderpunsch auf dem noch geöffneten Weihnachtsmarkt oder dem Essen von warmen Mahlzeiten. Um 23:12 Uhr war es dann endlich so weit und alle saßen im Zug nach Fehmarn. Erschöpft, aber dennoch zufrieden kamen alle heil um 0:40 Uhr auf der Insel an. Ein anstrengender, aber schöner Tag war zu Ende.

Kathi Feldmann, 12c

Projektlernen in 11c und 11d







„So macht lernen Spaß – wenn man nicht so lange stehen müsste“, so mögen manche Schüler und Schülerinnen am 18.11.14 gedacht haben. In einer selbst gefertigten Ausstellung in der Pausenhalle machten sie sich gegenseitig mit den verschiedensten Aspekten des Themas „ Immmigration USA – then and now“  bekannt. 

Sehr realitätsnah trug jeweils ein Themenexperte Details zum Beitrag verschiedener Völkergruppen (Hispanics, Mexicans, Jews, Muslims, Asiens) zum amerikanischen Charakter vor. Andere Experten hatten sich mit Texten zu den politischen, sozio-ökonomischen oder religiösen Gründen beschäftigt, die Menschen von damals bis heute zur Auswanderung bewogen haben. Auch die Probleme der Reise selbst, des Einwanderungsprozesses, der Ankunft am Ziel, Einwanderungsbeschränkungen und Integration wurden eingehend und anschaulich beleuchtet. 

Jeder Teilnehmer trug mehrfach vor den Gruppen von 7 bis 9 Schüler/innen in einem Bereich der Pausenhalle vor; jeder hatte aber auch selber die Gelegenheit, alle Ausstellungsinhalte kennen zu lernen. Viel Engagement der Vortragenden führte dann häufig zum verdienten Applaus durch die Zuhörer/innen. 

Nur vier Stunden auf den Beinen zu stehen, fiel selbst den Schülern und Schülerinnen aus dem sportlichen Profil schwer. Äußerst beliebt war daher die kleine Stärkung mit Tortillas und Dips, die eine Gruppe zur Veranschaulichung des mexikanischen Beitrags zur amerikanischen Kultur anbot. Viel gelungene Ideen wurden sehr konkret und lehrreich umgesetzt. 

Religionsfachtag in der Moschee und der Synagoge in Lübeck

Am Donnerstag, dem 20. März 2014, durfte der Religionskurs des 13. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Rutzen im Rahmen eines Fachtages die Synagoge und die Moschee in Lübeck besuchen.

Durch Herrn Kogan, den Referent in der Synagoge, wurden wir am Morgen herzlich in Empfang genommen. Bevor wir die Synagoge betraten, mussten wir aus Respekt und der Ehrung Gottes eine Kippa aufsetzen und die Schuhe ausziehen. Zunächst erzählte er uns über den Ablauf eines Gebets, das wöchentlich am Freitagabend und Samstagmorgen während des Sabbats stattfindet. Eine Besonderheit gegenüber dem Christentum ist beispielsweise die Sitzordnung: Während des Gebets sitzen die Frauen und Männer getrennt. 

Dann wurde der Thoraschrank für uns geöffnet. Die Lübecker Synagoge besitzt vier Thora-Rollen, die teilweise von den Gemeindemitgliedern gestiftet wurden oder dessen Herkunft unbekannt ist.  Die Thora- Rollen bestehen aus  Pergament und dürfen nicht mit bloßer Hand berührt werden, sondern nur mit einem Tallit (Gebetsmantel). Sie sind in hebräischer Sprache geschrieben und werden mit Hilfe eines Lesestabs vorgelesen.

Des Weiteren zeigte uns Herr Kogan die Bilder der Lübecker Synagoge nach den Anschlägen der Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht 1938. Die Synagoge konnte nicht in ihrer vorherigen Pracht wieder aufgebaut werden, da sie nahezu komplett zerstört wurde. Derzeit ist die Gemeinde um weitere Restaurationen bemüht. 

Unter anderem wurde uns über die Historie der Jüdischen Gemeinde in Lübeck berichtet. Der Gemeinde gehören derzeit insgesamt 700 Mitglieder an. Während des Zweiten Weltkriegs belief sich die Mitgliederzahl auf 11 Personen, wobei die Juden zu diesem Zeitpunkt im Lübecker Stadtteil Moislingen lebten. 

Nach einem kurzen Spaziergang besuchten wir die Moschee in der Lübecker Innenstadt. Dort wurde bei unserer Ankunft das Mittagsgebet gehalten und wir konnten schon einen ersten Eindruck von der Art des Gebets erhalten. Die Moslems beten fünfmal täglich, wie unser Referent später berichtete. 

Besonders verblüffend an der Moschee war das Gebäude selbst. Äußerlich unscheinbar, von innen sehr gemütlich eingerichtet durften wir auf dem Teppichboden Platz nehmen bis unser Referent erschien. Die Moschee ist im Gegensatz zur Synagoge oder zum christlichen Gotteshaus schlicht gehalten. Im Innenraum der Moschee befinden sich keine Bilder, da es verboten ist, sich ein Bild von Gott oder seiner Schöpfung zu machen, weshalb der Raum recht nüchtern wirkte. Auffällig waren die Uhren an jeder Seite und am Eingang, die die Gebetszeiten an diesem Tag anzeigten. Die  Mihrab, eine Gebetsnische, ist in jeder Moschee in Richtung Mekka ausgerichtet. In diese Richtung wird gebetet. Außerdem gibt es in einer Moschee zwei Kanzeln, von der der Korantext gesungen wird. 

Unser Referent erzählte uns von den alten Bräuchen der Moslems, die heutzutage noch Bestand haben. Beispielsweise ist die Reinheit des Körpers von besonderer Bedeutung für jeden Moslem. Vor dem Gebet wird ein bestimmtes Waschritual durchgeführt. So konnten sich die Moslems beispielsweise vor der Pest größtenteils schützen. Außerdem wurde uns über die fünf Säulen des Islam detailliert berichtet, aus dem Koran vorgesungen und die Gebetsweise der Moslems vorgezeigt. 

Besonders hervorzuheben ist die Herzlichkeit unserer Referenten. Sie haben mit viel Engagement ihre Religionen vorgestellt. Außerdem konnten wir viele Fragen stellen und die Religionen damit noch besser verstehen.  Der Ausflug zur Synagoge bzw. zur Moschee wird uns als ein schöner Ausflug zum Abschluss unseres Religionsunterrichts in Erinnerung bleiben! (Arne Decker, 13c)

Lernen am anderen Ort: Besuch der Gedenkstätte Neuengamme durch die 13a und 11b am 28.11.2013

Unsere Klasse, die 13a, unternahm am Donnerstag, den 28.November 2013, eine Exkursion. Ziel war die KZ-Gedenkstätte in Neuengamme, zu der uns Herr Hammerich und Herr Boschke sowie die 11b mit Herrn Gruel begleiteten.

Der erste Eindruck ist kaum mit Worten zu beschreiben, denn man sieht eine alte  Mauer, ein Tor und einen ziemlich freien Platz. Das gesamte Gelände ist sichtbar und „erschlägt“ einen zunächst.

Auch wenn es sich bei dieser Gedenkstätte „nur“ um ein Arbeitslager gehandelt hat, ist man von den Eindrücken dennoch berührt.

Damit wir nicht planlos durch die Gegend irrten, hatten unsere Lehrer glücklicherweise eine Führung organisiert, die uns beinahe über das gesamte Gelände führte.

Die Führung war sehr aufschlussreich, wir konnten viele Fragen stellen und wurden auch interaktiv in die Führung einbezogen. 

Nun kurz einmal zum Aufbau der Gedenkstätte:

Wenn man durch das große Tor tritt, betritt man den Appellplatz. Hier mussten sich die Lager-häftlinge zweimal täglich aufreihen und wurden durchgezählt. Dies konnte je nach Menge der Inhaftierten mehrere Stunden bis Tage dauern. Das Wachpersonal tat dies, um die Häftlinge auf Vollzähligkeit zu überprüfen, aber auch, um sie zu demütigen. Insgesamt basierte die Strategie der Lagerleitung darauf, die Inhaftierten durch Bestrafung und Demütigung gefügig zu machen.

Heute sieht man angedeutete Bereiche, in denen einst Häftlingsbaracken standen.

Diese sind bewusst nicht rekonstruiert worden, damit wir uns als Außenstehende selbst ein eigenes Bild machen, wie es wohl früher gewesen sein muss. Es würde weniger Wirkung haben, wenn man alles rekonstruiert betrachten könnte. Daher werden die Grundrisse der ehemaligen Gebäude nur mit Steinwällen angedeutet.

Geht man weiter über das Gelände, gelangt man zu dem Hauptausstellungshaus, in dem sich die Klasse alleine umsehen durfte.  Anschließend wurden die Ergebnisse und Eindrücke im Gesprächskreis zusammengetragen.

Rechts, vom Haupthaus aus, kann man das Klinkerwerk sehen, das praktisch das Kernstück der ganzen Anlage bildet, da die SS diese Fabrik als Vorwand nutzte, um überhaupt ein Arbeitslager an dieser Stelle errichten zu können.

Geht man an der alten Klinkerfabrik weiter, gelangt man zu einer Gedenkstätte, die zur Andacht an die Opfer errichtet worden ist.

Das KZ Neuengamme ist ein geschichtlich sehr beeindruckender und gleichzeitig sehr bedrückender Ort, auch für diejenigen, die schon vorher einmal ein KZ besucht hatten.

Wir haben alle unterschiedliche Gefühle nach dieser dreistündigen Führung gehabt, doch in einem Punkt waren wir uns einig: Drei Stunden reichen bei weitem nicht, um die sehr interessant gestaltete und informative Ausstellung zu besuchen.

Mit einem Gefühl der Betroffenheit setzten wir uns gegen 14.00 Uhr wieder in den Bus und waren von den Eindrücken und Gefühlen überwältigt, die uns dort präsentiert worden waren.

Doch da wir uns schon einmal in Hamburg befanden, war noch ein kurzer Bummel auf dem Weihnachtsmarkt eingeplant worden, ehe wir unsere Heimreise antraten und gegen 19:30 wieder zurück auf der Insel waren.

Es war ein sehr informativer Ausflug, der besonders einem gesellschaftswissenschaftlichen Profil ans Herz zu legen ist.

Ausflug der 12 a und der 11 c 10.01.14: Botanischer Garten und Schlittschuhlaufen in Kiel

Es ist noch dunkel, als ein Reisebus mit zwei Schulklassen am Freitagmorgen in Richtung Kiel startet. Die Stimmung ist ruhig. Wer nicht ein bisschen Schlaf nachholt, unterhält sich leise oder beobachtet die vorbeiziehende Welt, die immer lebendiger wird. 

Da entdecken wir unser erstes Ziel, den Botanischen Garten. Mit „wir“ meine ich die 11c und die 12a mit den Klassenlehrerinnen Frau Paulsen und Frau Strothmann. Zugegebenermaßen gibt es für Laien auf dem Außengelände im Winter nicht viel zu sehen. Deshalb machen wir uns zum überdachten Tropenhaus auf, um dort die vielfältige Pflanzenwelt von Kakao- und Kaffeepflanzen bis hin zu einer großen Kakteensammlung zu bestaunen. Doch es sind nicht nur interessante Pflanzen, sondern auch einige seltene Tiere, wie zum Beispiel bunte Giftfrösche oder schillernde Fische, vertreten. Zum Schluss sehen wir uns noch eine weihnachtliche Gewürzausstellung an.

Nachdem wir eine Stunde Freizeit in der Kieler Innenstadt hatten, treffen wir uns gemeinsam an der überdachten Eisfläche, die auf dem Rathausplatz aufgebaut ist. 

Eine halbe Stunde später sind wir schon ganz in das turbulente Geschehen der Eisbahn eingetaucht. Obwohl einige das erste Mal auf Schlittschuhen laufen, trotzen sie Stürzen und Zusammenstößen und haben genau so viel Spaß wie alle anderen. Wir genießen unsere Zeit, die wie immer viel zu schnell vorbei ist.

Der Ausflug war eine gelungene Abwechslung zum normalen Schulalltag und mir hat der Mix aus Entspannung im Botanischen Garten und Bewegung beim Schlittschuhfahren sehr gefallen.

Jule Schwenn

Wandertag 13b / 11d, 29.11.13



Um die Kenntnisse im Fach Deutsch zum Abiturthema „Erinnerung und Identität als Kennzeichen der zeitgenössischen Literatur - Günter Grass „Im Krebsgang“ zu vertiefen, unternahmen die 13b und die 11d zusammen mit Herrn Neumann und Herrn Müller-Gerken am 29.11.13 einen Wandertag nach Lübeck. Abgerundet wurden Führungen im Grass- und Buddenbrookhaus sowie anschließendes Theater durch den Besuch des Weihnachtsmarktes.

Der Wandertag begann für die meisten Schüler auf dem Großparkplatz in Burg. Kurz nach 8.00 Uhr startete der Bus Richtung Lübeck. Zwischenhalt war in Heiligenhafen; hier stiegen die restlichen Schüler zu. Knapp 1 1/2 Stunden später erreichte der Bus den Parkplatz an der MUK. Von hier aus ging es zunächst für beide Klassen zu Fuß in die Innenstadt, genauer zum Günter-Grass-Haus. Während die 11d dieses sofort nach Ankunft besuchte, hatte die 13b währenddessen zunächst Zeit, etwas zu frühstücken, zu shoppen oder schon einen Blick auf de Weihnachtsmarkt zu werfen. Ein paar Schüler konnten sich bereits morgens das kulturell-historische Angebot des Willy-Brandt-Hauses nicht entgehen lassen und statteten ihm zusammen mit Herr Neumann einen kurzen Besuch ab. 

Am Mittag kam die 13b vor dem Grass-Haus zusammen. Nachdem Herr Müller-Gerken mit seiner Klasse das Museum verlassen hatte und nun Zeit für eine Pause hatte, trat die 13b mit Herrn Neumann ein. Die eineinhalbstündige Führung wurde von einer Museumsfachkraft geleitet. Sie führte die Klasse zunächst durch das Haupthaus; hier wurden wichtige Lebensereignisse und -abschnitte von Grass\' Vita aufgezeigt und anhand von literarischen („Die Blechtrommel“, „Die Rättin“, „Beim Häuten der Zwiebel“) sowie bildkünstlerischen Beispielen erläutert, denn Grass hat sich neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Zeichner versucht. Belege sind unter anderem seine Darstellungen von Pilzen aus den 1970er Jahren. Im zweiten Teil des Museumsbesuches wurde die 13b ins Archiv geführt, in dem speziell auf Grass\' Novelle „Im Krebsgang“ eingegangen wurde. Hier wurden die ersten Entwürfe des Textes und Skizzen für den Einband ausgestellt. Man erklärte, Grass schreibe den ersten Entwurf eines Buches grundsätzlich mit der Hand, mache dafür aber erstaunlich wenig Korrekturen und zeigte dies am Manuskript selbst. Die weitere Entwicklung dieser ersten Fassung bis zur neueste Auflage konnte man mit Hilfe von chronologisch angeordneten Dokumenten nachvollziehen. 

Nach einer halben Stunde im Archiv war der Besuch der 13b im Grass-Haus beendet und beide Klassen hatten parallel bis zum Spätnachmittag wieder Freizeit. 

Alle fanden sich schließlich am Buddenbrookhaus ein. Aufgrund eines Missverständnisses einiger Schüler konnte die Führung erst eine halbe Stunde nach Ankunft beginnen. Die bereits bekannte Museumsfachkraft führte zunächst die Klasse 13b durch drei Etagen, auf denen man jeweils einiges über das Leben, die Werke und Beziehungen von Thomas Mann erfuhr. Ein Teil des 2. Stockwerkes ist nach den Beschreibungen von „Die Buddenbrooks“ im Stil des 19. Jahrhunderts rekonstruiert worden, sodass man durch die Inneneinrichtung einen Eindruck vom Leben der fiktiven Familie bekam. Zudem wurden hier Aufnahmen für den  gleichnamigen Spielfilm aus dem Jahr 2008 gedreht. Auch diese Führung neigte sich nach eineinhalb Stunden dem Ende zu. 

Bis zum Abend besuchten die meisten Schüler den Weihnachtsmarkt und wärmten sich mit dem ein oder anderen Getränk auf und bereiteten sich auf den anstehenden Theaterbesuch vor. 

Dieser begann um 20.00 Uhr und beinhaltete Shakespeares „König Lear“ in einer modernen Inszenierung. Durch teilweise überspitzte Darstellungen konnte sich der ein oder andere ein Schmunzeln nicht verkneifen, währenddessen die Handlung nichts von ihrer Tragik verlor.  Während die beiden Klassen und Lehrer eine durchaus positive Meinung zur Darstellung hatten, war der restliche Saal geteilter Meinung. Von langem Applaus bis zu Buhrufen und demonstrativem Verlassen des Theaters beurteilte man das dreieinhalbstündige Stück. 

Der Wandertag endete somit mit der Heimfahrt um 0:30 Uhr. Trotz der Fülle an Informationen kam der Spaß nicht zu kurz und endete nach Ankunft in Heiligenhafen und Fehmarn für viele auch noch nicht...

Rom- Die Stadt der alten Steine

Am Samstag den 27.04.2013 war die Abfahrt für die Klassenfahrt nach Rom. Die 13a und 13c nebst Klassenlehrern Herrn Müller-Gerken und Herrn Helming, sowie unser Stadtführer Martin mit Mary und ehemaligen Inselschulschülern standen erwartungsvoll am Bus. 

Die Fahrt in den Süden begann um 15:07. Peter, unser Busfahrer tauschte auf Höhe Leipzig seinen Platz mit Peter und Wolfgang, die uns durch die italienische Hauptstadt chauffieren sollten. Bei Pausen in Hannover und München erhielten wir noch jugendliche Unterstützung. Gefühlte 30.000 Pausen und zwei Filme später war die Hitze im Bus nahezu unerträglich, doch nach 26 Stunden Fahrt, plus kleine Sightseeingtour, waren wir endlich angekommen.
Wir bezogen die kleinen, sauberen Zimmer und machten einen Abendspaziergang in den Park Villa Borghese, wo wir erste Eindrücke sammeln konnten. Das Abendessen im Pegasus war ein runder Abschluss zu dem strapazenreichen Busfahrtag, wir alle fielen ins Bett.

Montag, Die wichtigen Sehenswürdigkeiten abklappern

Das Frühstück bestand aus einem Brötchen mit Butter und Marmelade, was für unsere deutschen Zungen etwas dürftig erschien. Zusammen machten wir uns auf zum Colloseum, während uns die Hitze bereits zu schaffen machte.
Im naheliegenden Palatin hatten wir eine Stunde Freizeit und genossen das kostenlose Wasser, was an vielen Orten in Rom in Brunnen fließt. Im Gras sitzend wurden Referate zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten, gehalten.
Das Forum Romanum ist die berühmte Ausgrabungsstätte nahe dem Colloseum, dort wehte ein laues Lüftchen und so war die Mittagshitze ertragbar. In einem „Survivaltrip“ hatten wir nun die Aufgabe uns zum Pantheon und danach zum Trevi- Brunnen durchzuschlagen. Dort angekommen warfen wir eine Münze mit unserer linken Hand über unsere rechte Schulter. Dies bringe Glück und würde uns nach Rom zurückführen, hieß es im Reiseführer.
Nach dem Abendessen gingen wir zur Spanischen Treppe. Dort hielt Thore tapfer seinen Vortrag über diese, während er einen Rosenverkäufer abwehren musste, von denen es mit Bierverkäufern an der Treppe in Scharen wimmelte. Wir bekamen das italienische Flair zu spüren und verbrachten unsere Zeit bis zum Schlafengehen in echter römischer Atmosphäre.

Dienstag,  Der Vatikan und gut genutzte Freizeit

Der Morgen startet mit leichtem Regen, als wir uns verspätet zum Vatikan aufmachten. Polizeisperren  und einen harten Fußmarsch später traten wir ins vatikanische Museum ein. Die Kontrollen überstanden wir gut, das Museum, besonders die Sixtinische Kapelle, war beeindruckend mit seinen liebevollen  Deckenmalereien und  Skulpturen.
Da die Gruppe getrennt wurde, hatten wir bis zum Abendessen Freizeit. Wir pausierten an der Engelsburg wegen der Mittagshitze und konnten das Spiel der Straßenverkäufer und der Polizei beobachten, da Straßenverkauf Schwarzarbeit ist. Auf dem Piazzo Navona befanden sich  zwei riesige Brunnen und überall waren Stände von Künstlern aufgebaut auf denen sie Bilder und Skizzen aufbahrten.
In einer Seitengasse fanden wir einen kleinen Glasmacherladen, in dem sich kein Elefant verirren sollte, denn die Wände waren behängt mit allen Formen von Glas. Vor unseren Augen fertigte ein Glasmacher eine kleine Glaskugel. Bei unserem Spaziergang stießen wir noch auf einen Schildkrötenbrunnen, den man als Geheimtipp weiterempfehlen kann. Nach dem Abendessen trafen sich noch einige Schüler, um Fußball zu schauen. 

Mittwoch, Die Suche nach dem Strand

Wir standen heute früher auf als die Tage zuvor. Mit dem Bus fuhren wir circa eine Stunde nach Ostia, wo wir in Ostia Antica eine schöne Ausgrabungsstätte fanden, die wir erkundeten. Wir betrachteten Theater und Säulen und zum Schluss hielt wieder eine Schülergruppe einen Vortrag über Ostia Antica, um uns fehlendes Hintergrundwissen zu vermitteln.
Die Hitze machte uns schwer zu schaffen, weshalb wir nun den Strand von Ostia aufsuchen wollten. Nach einer kurzen Busfahrt und einem langen ungewissen Fußmarsch beschlossen wir, auf einen kostenpflichtigen Strand zu gehen.
Der erste Sprung in die Wellen war sehr erfrischend und überraschend salzig, unter der Aufsicht von Herrn Müller- Gerken und Herrn Helming durften wir uns austoben und das Wasser genießen. Im Anschluss genoss Herr Müller- Gerken auch etwas unfreiwillig das kühle Nass. Als es kälter wurde, machten wir uns wieder auf nach Rom in unser Hotel.
Nach dem Abendessen wurde von einigen wieder Fußball geschaut.

Donnerstag, Die Abreise und der letzte Genuss Roms

Wir standen heute früher auf als sonst, mussten wir doch nach dem Frühstück das Hotel räumen. Wir beluden den Bus mit unseren Koffern und im Anschluss fuhren wir zu der Katakombe Domittia. Wir erlebten in den klimatisierten, dunklen Katakomben den besten Führer, den wir je hatten! Mit witzigen Anekdoten und gelungenen Witzen, gelang es ihm, selbst die Aufmerksamkeit vom letzten Schüler zu erwecken.
Für den letzten Tag war für die Schülerschaft nochmal Freizeit eingeplant, so hatten wir bis 20:30 noch Zeit, die letzten Einkäufe zu tätigen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Geschlossen fuhren wir mit dem Bus zum Theater Macello und trennten uns dann.
Meine Gruppe machte sich auf zum Petersdom, den wir am Vatikan- Tag nicht besichtigt hatten, was wir aber unbedingt noch nachholen wollten! Unterwegs überquerten wir noch den Marktplatz Campo di Fiori, der gespickt war mit Gewürzen, Nudeln, Schmuck und vielem mehr, auch auf dem Piazzo Novano erstanden wir noch die letzten Andenken.
Am Petersdom warteten wir weniger als eine halbe Stunde und kamen zügig bis zum Eingang des Petersdoms. Wir erklommen viele Treppen und Klaustrophobie erzeugende Räume, bis wir endlich auf der ersten Ebene des Aufstieges ankamen, wir konnten die innere Kuppel des Petersdoms genießen, welche mit Mosaiken ausgeschmückt ist. Als wir ganz oben auf dem Dom angekommen waren, überwältigte uns der Blick. Man konnte sehr weit sehen- Rom ist eine große Stadt.
Später erfuhren wir, dass eine andere Gruppe von uns das Zusammentreffen der Päpste gesehen hatte, wir waren leider zu früh dagewesen, schade.
Die Zeit todschlagend und relativ erschöpft von den letzten Tagen streunerten wir noch durch Roms kleine Gasse und begaben uns Schlussendlich zum Bus. Die Rückreise verlief friedlich und wir sahen passenderweise „Sakrileg“. Dies zeigte uns, dass wir unvorstellbar viel von Rom mitgenommen hatten und nahezu jede Sehenswürdigkeit in dem Film selbst gesehen hatten.
Als Abschluss zu unserer Fahrt ließen wir uns die Frage durch den Kopf gehen: Was ist Rom für dich? Unsere Antworten waren: Die Stadt der 1000 Jahre, die Brunnen, die Inder, die ihre Rosen verkauften. Es war eine sehr gelungene Klassenfahrt gewesen, denn Rom ist eine schöne Stadt.

Lena Stefanie Meier

Musikfachtag am 19.03.13

Die drei Zombiejäger
Unsere Musiker
Hippies und Zombiejäger in den 70ern
Vernichtung der Hexen im Mittelalter durch die Zombiejäger
Romantische Schlussszene

Am Dienstag, dem 19.03.13, hatten wir, die Klasse 11b unseren Musikfachtag. Die betreuende Lehrkraft des Fachtages war unsere Musiklehrerin Frau Sydow-Graen. Wir wollten an diesem Tag ein Musical selber schreiben und gestalten. Dafür haben wir in der vorherigen Musikstunde das Thema festgelegt. Zuerst wählten wir einen Oberbegriff für unser Musical. Die Wahl fiel auf „Zeitreise“. Danach hat jeder Ideen zu dem Thema aufgeschrieben. So konnten wir die drei Epochen der Zeitreise festlegen. Wir einigten uns auf die Zukunft, die 70er Jahre und das Mittelalter. Außerdem teilten wir uns in dieser Stunde schon in drei Gruppen auf, die für verschiedene Aufgaben bei der Ausarbeitung des Musicals zuständig waren. Die Text-Gruppe hat sich mit der Handlung der Zeitreise beschäftigt und auch die Texte für die Songs geschrieben. Die Musik-Gruppe war für die musikalische Begleitung zuständig und die Bühnen-Gruppe für Kostüme und Requisiten. 

Zu Beginn des Fachtages haben wir uns in den Gruppen zusammengesetzt und Ideen gesammelt. Alle Gruppen mussten sich hauptsächlich nach der Text-Gruppe richten, da diese die Handlungen geschrieben hat. Die Kommunikation in den Gruppen war hierbei deutlich besser als zwischen den Gruppen. Obwohl es am Anfang Streitigkeiten und Zeitmangel gab, haben wir ein Musical zustande gebracht. Das lag vor allem daran, dass jeder seine eigenen Ideen einbringen konnte. Da wir gemeinsam als Klasse etwas erreicht haben, ist unsere Klassengemeinschaft auch besser geworden. Man hat Klassenkameraden einmal ganz anders kennengelernt. Durch die vielen Ideen und die kreative Freiheit ist zum Ende des Fachtages ein Stück entstanden, womit wir zufrieden waren. 

Wir haben das Stück vor keinem Publikum aufgeführt, sondern nur vor Frau Sydow- Graen. Trotzdem haben wir intensiv geprobt. Am schwierigsten war es sich in die verschiedenen Charaktere hinein zu versetzen. Der ganzen Klasse hat der Fachtag viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf den nächsten. :)

Praktikum vom 11.03.2013-22.03.2013

Wie es so üblich ist im 12. Jahrgang, haben wir in den zwei Wochen vor den Osterferien ein Wirtschaftspraktikum bewältigt. Es verschlug uns in viele Richtungen - sowohl vom Standort als auch von den Firmen her.  Einige von uns blieben auf Fehmarn und haben ihr Praktikum bei Firmen wie Fehmarn Immobilien, Grebien, Fehmarnsches Tageblatt, Schönfels oder der Volksbank absolviert. Andere wiederrum waren in Oldenburg, Hamburg, Kiel oder Stuttgart.

Ich habe mein Praktikum in der Inselbuchhandlung Rauert verbracht.

Ich fand es ziemlich interessant und aufschlussreich. Auch wenn viele es vielleicht nicht denken, aber eine Buchhandlung zu leiten, beinhaltet nicht nur Bücher zu bestellen und einzusortieren, sondern auch die genaueste Kalkulation der Bücher und des gesamten Ladens. Ich habe einen guten und ziemlich genauen Einblick in die Zahlen bekommen. Diese werde ich hier natürlich nicht veröffentlichen ;). Um meinen Facharbeitsteil bearbeiten zu können, habe ich auch viele Informationen erhalten. Alles in Allem lässt sich sagen, dass es eine schöne Zeit war. Ich hatte viel Freude dabei und habe viele neue Erfahrungen gemacht.

Meine Klassenkameraden, mit denen ich mich über ihr Praktikum unterhalten habe, hatten auch viel Spaß bei ihrem Praktikum. Sie haben ihre Zeit ebenfalls sehr genossen und sind dankbar über die vielen neuen Erfahrungen.

Ein Praktikum ist eine gute Sache, um in einen Betrieb reinzuschnuppern. Vielleicht kann man es ja sogar mit den persönlichen Interessen verbinden und in einen Beruf reinschauen, den man später auch anstreben möchte. 

Das Praktikum in der 12. Klasse dient zwar mehr dazu, die theoretischen Aspekte des WiPo-Unterrichtes in der Praxis zu erleben, aber Spaß sollte es trotzdem machen.

Zum Glück hatten die meisten von uns das! 

Jennifer Fickert

Fachtag der 11a

Am 9. Januar fand der erste Fachtag der 11a statt, geleitet von Frau Strothmann und Frau Sydow-Graen. Da wir uns in Erdkunde und Musik besonders mit afrikanischen Themen beschäftigt hatten, stand auch der Fachtag unter diesem Zeichen. Nachdem wir in den ersten beiden Stunden den Naturraum Malis und die Daten des Landes herausgearbeitet hatten, ging es weiter zum praktischen Teil. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt; eine Gruppe ging in die Küche, um afrikanisches Essen zu kochen, eine bastelte Schmuck und die letzte baute Instrumente. Zum Beispiel haben wir aus einer halben Kokosnuss, einem Besenstiel und mehreren Angelschnüren eine Art kleine Gitarre, die Cora, gebastelt, die sogar ein paar Töne von sich gegeben hat. 

Gegen Ende der sechsten Stunde gab es endlich Essen. Currygemüse, Couscous mit Erdnusssoße und kleine Bananenpfannkuchen. Bis auf die sehr penetrant nach Erdnuss schmeckende Soße (obwohl Frau Sydow-Graen davon begeistert war) hat alles sehr gut geschmeckt. Alles in allem war dieser Tag eine gute Abwechslung vom normalen Schulalltag und hat auch viel Spaß gemacht. 

Sophia Schütze

Ausflug der 12b nach Lübeck

Fast alle Klausuren waren geschafft und einem Ausflug mit unserer Klasse stand nichts mehr im Wege!

So ging es also am 14.12.2012 gegen 15.30 Uhr vom Burger Bahnhof los nach Lübeck.

Nach einer guten Stunde Fahrt, liefen wir dann vom Bahnhof in Richtung Innenstadt. Nach ca. 30 Minuten kamen wir im Zentrum an und nach kurzer Besprechung mit Herrn Neumann durften wir alle ein bisschen über den bekannten Lübecker Weihnachtsmarkt gehen. 

Ein Kinderglühwein hier, eine Waffel da, gestärkt gingen wir dann um 18.00 Uhr in das Theater in der Bäckergrube um uns die Oper „Hänsel und Gretel“ anzusehen. Nachdem die gesamte Klasse ihre Sitzplätze auf dem zweiten Rang gefunden hatte, ging es auch schon los. Der Vorhang ging auf und das Märchen begann. Der Gesang war aufgrund eines Bildschirms, der den Text zeigte, gut zu verfolgen und zu verstehen. Das Theater war fast komplett gefüllt und alle verfolgten interessiert die Geschichte Hänsel und Gretels, welche aber durch neue Elemente leicht modernisiert wurde. So war zum Beispiel eine dem Sandmännchen ähnelnde Figur Teil des Stücks, um die beiden Kinder in den Schlaf zu begleiten. Außerdem tauchten „nachts“ eine Schar Engel auf, die ihren Schlaf beobachteten und sie beschützten. 

Nach ca. eineinhalb Stunden gab es eine 15 Minuten lange Pause, die manche als Chance nutzten, sich etwas zu essen vom Weihnachtsmarkt zu holen. 

Anschließend ging die Oper weiter und zum ersten Mal gehörte der bösen Hexe die Bühne, die überraschenderweise von einem Mann gespielt wurde und mithilfe „magischer“ Kraft unter der Saaldecke umherflog. So unterhielt uns die nächsten 60 Minuten das Schauspiel im Wald und glücklicherweise gelang es den Geschwistern sich am Ende von der Hexe zu befreien und wohlbehalten zu ihren Eltern zurückzukehren, wie es jedem bekannt sein sollte.

Nachdem die Schauspieler ein viertes Mal unter tosendem Applaus die Bühne betreten hatten und sich verbeugten, ging es für uns zurück zum Weihnachtsmarkt. 

Zuerst ließen wir es uns alle gemeinsam bei einem Kinderglühwein oder Kakao gut gehen, sodass anschließend alle in verschiedene Richtungen verschwanden und die Weihnachtsstimmung genossen. Manche schlenderten durch die Gänge, andere kauften noch letzte Weihnachtsgeschenke und wieder andere probierten so ziemlich alles was der Markt an Essbarem zu bieten hatte.

Um 23.00 Uhr waren wir alle wieder am Bahnhof verabredet, um gemeinsam wieder zurück nach Hause zu fahren. Da der Weihnachtsmarkt aber schon um 22.00 Uhr schloss, hatten wir alle genügend Zeit, um zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen und uns gegebenenfalls noch mit etwas zu Trinken oder zu Essen zu stärken.

Ab 23.14 Uhr saßen wir nun im Zug und ein ganz besonderes Ereignis stand noch bevor. Um 00.00 Uhr hatte nämlich eine unserer geliebten Mitschülerinnen ihren 19. Geburtstag – das musste natürlich gefeiert werden! Obwohl wir alle sehr erschöpft waren, wurden die Luftschlagen herausgeholt und pünktlich um zwölf wurde angestoßen! Ein bisschen wurde im Zug noch „gefeiert“ und dann waren wir auch schon gegen 1.00 Uhr wieder auf Fehmarn.

Alles in allem war der Ausflug sehr gelungen und hat viel Spaß gemacht. Es war toll, so viel Zeit mit unserer Klasse zu verbringen und dies gemeinsam zu erleben.

Ich freue mich auf einige weitere tolle „Wandertage“ und interessante Erlebnisse!

Gianna Hormuth

Informationsabend zur gymnasialen Oberstufe

Spannung und Neugier lagen am Informationsabend für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen in der Luft.

Doch zuerst einmal begann der Abend mit einem Musikstück von Schülerinnen und Schülern des 9. und 10 Jahrgangs unter der Leitung von Frau Sydow-Graen.

Frau Schmeiser eröffnete den Informationsabend mit einigen Worten zum Aufnahmeverfahren. Anschließend gab die Oberstufenkoordinatorin Frau Grasshoff einen Überblick über die gymnasiale Oberstufe. 

Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 11 und 12 stellten ihr Profil vor und erläuterten dieses. Besonders interessant war der Bericht aus dem sportlichen Profil, da es dieses zum ersten Mal an der Inselschule gibt. Auch wurden Informationen über mögliche Auslandsaufenthalte und zu dem Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II gegeben. Über die interessante und spannende Arbeit des Schülersprechers und der Schülerpräsidentin berichteten Tim Hübener und Lina Kenzler. 

Während der Beiträge konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen eine Diashow mit ihren Fotos aus dem Schulalltag ansehe. 

Nach der Vorstellung der UNESCO-Gruppe unter der Leitung von Frank 

Borner, versteigerte diese ein beleuchtetes Lebkuchenhaus zum Preis von 50 Euro. Dieser Betrag kommt der Tschernobyl-Hilfe zugute. 

Für weitere musikalische Unterhaltung sorgte die 11 a unter der Leitung von Frau Sydow-Graen und die Schulband „off shore“ unter der Leitung von Herrn Danklefsen

Im Foyer konnte man an den Stellwänden weitere Informationen über die Arbeit in der Oberstufe bekommen. Untermalt wurde dies mit Fotos von Wandertagen, Ausflügen Theaterfahrten usw. der jetzigen Klassenstufen 11 bis 13. Mit vielen Gesprächen klang der informative Abend langsam aus.

Ausflug der 12 a und der 11 a in die Landeshauptstadt Kiel

Am 12.12.2012 besuchten wir mit unseren Klassenlehrern Frau Strothmann und Herrn Hammerich die Landeshauptstadt Kiel. 

Auf unserem Zeitplan standen eine Stadtführung, ein bisschen Freizeit und zum krönenden Abschluss wollten wir uns ein Theaterstück von Shakespeare ansehen. 

Um dies alles zu ermöglichen, fuhren wir gegen 9.00 Uhr morgens mit einem Bus Richtung Kiel. Auf der Fahrt unterhielten wir uns mit typischen Dingen wie Musik hören und ein wenig Plaudern. 

Nach geraumer Zeit waren wir endlich angekommen und wollten uns nur noch die Beine vertreten, da kam uns die Stadtführung zu Anfang ganz gelegen. Und so kam es, dass wir für gute zwei Stunden die Stadt Kiel ein wenig besser kennen lernen durften. Gott sei Dank, hatte der Stadtführer mitgedacht und so hielten wir uns nicht nur draußen auf, sondern sahen uns einige Gebäude auch von innen an, denn draußen war es mit Minusgraden zwischen -3 und -5 Grad richtig kalt. 

Unsere Stationen sahen zunächst wie die typischen Punkte aus, die man eben bei einer Stadtführung abläuft. Diese wären der Hafen und die St. Nikolai Kirche, doch war ganz klar das I- Tüpfelchen das „Rotlichtviertel“. Die Stadtführung gestaltete sich sehr spannend und so lernten wir z.B. einiges über Handel in der Vergangenheit und wie sich die Folgen der globalen Erwärmung auf die Stadt auswirken. 

Zusätzlich kam als weiteres „Highlight“ noch hinzu, dass wir das Rathaus besichtigten und auf dessen Turm steigen durften und so bot sich uns aus 67 Metern Höhe ein schöner Blick über Kiel. 

Hiernach musste ganz klar die Freizeit folgen, denn wir wollten noch auf den Weihnachtsmarkt, um uns mit Kakao ein wenig aufzuwärmen. 

Die Stimmung war sehr ausgelassen und die Zeit verging recht schnell, so dass das Theater förmlich rief. 

Gemeinsam liefen wir von der Innenstadt zum Theater, ließen uns unsere Eintrittskarten geben und warteten gespannt auf den Beginn der Vorstellung. 

„Wie es euch gefällt“, von William Shakespeare,  war das Stück, das wir uns ansahen. 

Schließlich war es so weit, die Vorhänge öffneten sich, das Licht ging aus und wir waren still. 

So sahen wir am Anfang nur zwei Männer, die miteinander redeten. Kein Bühnenbild, nichts. 

Das kann ja heiter werden, waren sicherlich die Gedanken vieler, doch dann kam der Überraschungseffekt. Eine Wand wurde hochgefahren und dahinter sah man ein schön gestaltetes Bühnenbild.   

Und so waren wir noch gespannter als vorher. 

Durch die Köpfe einiger ging vermutlich auch, wann kommt denn dieser Satz: „Wie es euch gefällt“? Irgendetwas muss diese Aussage doch mit dem Theaterstück zu tun haben. Und so war es dann auch. Am Ende der Vorstellung wurde dieses Rätsel gelüftet und nach ungefähr zwei Stunden verließen wir zufrieden das Theater, schlenderten zum Bus, der zu unserem Glück direkt vor dem Eingangsbereich auf uns wartete und fuhren zurück auf die Insel, auf der wir gegen Mitternacht eintrafen. 

Alles war sehr sehenswert und hat großen Spaß gemacht. 

Und wir waren unendlich dankbar, am folgenden Tag erst zu späterer Zeit in die Schule kommen zu müssen und konnten so ausreichend schlafen. 

©Bianca Dau

Lübeck 01.11.2012 - Wandertag der Klasse 12c

Günter Grass-Haus – Buddenbrookhaus - Theater: Hamlet.

Ein volles Programm stand auf dem Plan und so starteten wir morgens um halb 9 voller Motivation in Richtung Lübeck.
Auf der Fahrt hörten viele Musik, lernten für die am nächsten Tag anstehende Englischklausur, spielten Karten oder vertrieben sich sonst irgendwie die Zeit.

Endlich in Lübeck angekommen, wurden wir vor dem Theater rausgelassen.
Nachdem sichergestellt worden war, dass es alle heil aus dem Bus geschafft hatten, hieß es: auf zum Grass-Haus. Nach einem ca. 10-minütigen Fußmarsch hatten wir das Grass-Haus erreicht. Dort hatten wir dann eine sehr interessante und aufschlussreiche Führung, die 90 Minuten dauerte.

Danach hatten wir hatten eine Stunde Pause, bevor wir zu unserer nächsten Führung im Buddenbrookhaus erwartet wurden. Kaum im Buddenbrookhaus angekommen, sollten wir den Keller betreten. Dort setzten wir uns in einen Raum und lauschten gespannt dem Vortrag über die Familie Mann und die Entstehung der „Buddenbrooks“. Aber natürlich wurden wir nicht in den Keller abgeschoben. Nach einer interessanten Einführung ging es auch noch in die weiteren Etagen des Buddenbrookhauses um der Familie Mann immer näher zu kommen.

Der halbe Tag lag noch vor uns, bevor wir abends um 19 Uhr ins Theater wollten. Und womit verbringt man seine Zeit in einer größeren Stadt am besten? Richtig! Die meisten von uns sind shoppen gegangen. Natürlich gab es auch andere Möglichkeiten, um sich die Zeit zu vertreiben 

Um 19 Uhr trafen wir uns dann vor dem Theater um Hamlet anzugucken. Nach 2 1/2 Stunden war auch diese Vorstellung beendet und wir kämpften uns müde raus aus dem Theater und vor zu unserem Bus. Gegen 23 Uhr hatte die Insel uns dann wieder. 

Alles in allem bleibt zu sagen: Die Führungen in den beiden Häusern waren ziemlich interessant und aufschlussreich. Auch Hamlet war sehenswert. 

Aber so etwas ist ja immer Geschmacksache. ;)

Wasserski in Süsel 20.10.2012 - "Ein unglaublich anstrengendes aber dennoch schönes Erlebnis"







"Hier nun einige Regeln, die ihr lieber beachten solltet, wenn ihr nicht sofort nach dem Start ins Wasser fallen wollt […]", so begrüßte uns Juri, Mitarbeiter des Wasserski und Wakeboardparks Süsel, am 18. September 2012. 

An diesem kalten und windigen Tag brechen die Klassen 11c/d und 13c begleitet von den Lehrkräften Herrn Volkens, Herrn Müller-Gerken und Herrn Helming auf, um in Süsel Wasserski oder Wakeboard zu fahren. 

Um 8:30 Uhr fahren wir gemeinsam los, anderthalb Stunden später stehen alle 28 Schülerinnen und Schüler sowie die drei Lehrkräfte in Neoprenanzügen, die größtenteils ausgeliehen sind, noch unsicher und dennoch gespannt bereit. 

Da einige bereits im Klassenverband in Süsel waren oder in ihrer Freizeit diesen Wassersport betreiben, lassen wir "Amateure" den "Experten" den Vorsprung, um ihnen staunend hinterher zu blicken, wie sie meisterhaft in die Kurven lenken und Runde um Runde gekonnt absolvieren. Nach kurzer Zeit des Staunens müssen nun wir unser Können unter Beweis stellen, auf die Skier oder das Wakeboard steigen und einem nach dem anderen zuschauen, wie wir schon nach wenigen Metern ins Wasser fallen. Trotz der amüsierten Blicke verlässt uns der Mut jedoch nicht, und schon beim zweiten Versuch gelingt es einigen auf ihren Brettern, wenn auch etwas zittrig, stehen zu bleiben. 
Aufgrund des Kraftaufwandes und der unangenehmen Kälte stärken sich einige bei Kakao und einer warmen Mahlzeit. 
Da wir die Fahrbahn für zwei Stunden gemietet haben, dürfen wir so oft fahren und üben, wie es uns gefällt. Diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren können oder schon nach kurzer Zeit feststellen, dass ihnen diese Aktivität nicht liegt, sitzen auf der Terrasse gemütlich beieinander, machen unzählige Schnappschüsse und delektieren, indem sie sich die Zeit mit dem unterhaltsamen Schauspiel vertreiben, dass wir ihnen bieten.

Nachdem auch die Letzten ihre Runden gemeistert haben, müssen wir schweren Herzens die Fahrbahn verlassen, um zu duschen und eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen, um kurz darauf die Heimreise anzutreten. 

Ein unglaublich anstrengender aber wunderschöner Tag geht zu Ende. Dieses Erlebnis ist eine ereignisreiche Erfahrung, auf die wir nur ungern verzichtet hätten. 

Lisa-Marie Nagel, 11c.N

Wer hat nicht schon davon gehört, vom neuen Sportprofil?

Schließlich war es Gesprächsthema Nr. 1 zum neuen Schuljahr 2012/2013.
Nach etlichen Diskussionen, Planungen und einer andauernden Spannung, ob es zustande kommt, fanden sich schließlich 10 Schülerinnen und Schüler, die es wagten, das neue Profil  zu wählen.
 „Sport ist ein Teil meines Lebens“ oder „Wenn ich will, kann ich mich in allen Sportarten bis zur Perfektion verbessern“, waren Gründe für einige von uns, dieses Profil zu wählen. Der Eine oder Andere sagte: „Biologie oder Geschichte ist nicht so mein Ding, aber Sport, das kann ich, das macht mir Spaß, so habe ich die beste Motivation!“

In den ersten 2 Monaten haben wir unsere Ausdauer durch Intervalltraining und ständiges Laufen trainiert. Und viele Speere geworfen. Anfangs war es wirklich schwer, da es nicht mehr der „normale“ Sportunterricht ist.
Auch zu Hause führen wir regelmäßig Trainingstagebuch, in dem wir eintragen, wann, wie lange, bei welcher Herzfrequenz  und wie oft wir trainieren, um Erfolge sehen zu können, welche einen sogar noch mehr anspornen. 

Das Sportliche Profil basiert auf dem Sportunterricht, der sowohl praktisch, als auch theoretisch, in 4 Unterrichtsstunden in der Woche stattfindet. 
Über drei Jahre setzt sich ein umfangreicher Themenbereich aus Leichtathletik,
Fitness und Ernährung, sowie Teamsportarten zusammen.
Im Theorieunterricht lernen wir alles über unseren Körper, analysieren Fehler, welche wir durch Videoaufnahmen in der Praxis festgehalten haben, lernen einfach alles über Ausdauer, Krafttraining und vieles, vieles mehr. 

Es mag anfangs abschreckend klingen, aber wenn ihr sportlich seid, den Sport liebt, Motivation habt und den Mut euch durchzubeißen , dann lasst euch nicht daran hindern und probiert mal etwas Neues aus. Mit Garantie werden viele daran Gefallen finden. 

Ina Thomsen-Detlefs und Drees Hopp

Wandertag der 11c nach Meeschendorf (21.06.2012)

Was könnte man an einem Wandertag in der letzten Schulwoche machen? Gar nicht so leicht diese Frage. Doch nach langem Überlegen haben wir uns dafür entschieden, dass wir mit dem Fahrrad nach Meeschendorf fahren und uns dort beim Adventure Golf vergnügen.

Unser Wandertag sollte um 8.15 Uhr beginnen. Da wir allerdings grillen wollten und uns vorher nicht um Kohle gekümmert hatten, sind Sören und Philipp noch schnell zum Jens Markt gesaust und haben Kohle besorgt. Nach fünf Minuten konnte es also losgehen und gegen 8.25 waren wir heiter und voller Motivation auf dem Weg nach Meeschendorf. 
Dort angekommen konnte es auch schon losgehen.Wir haben uns in zu viert und zu fünft in Gruppen aufgeteilt und der Golfspaß konnte beginnen.
Auf 18 Bahnen mit verschiedenen Hindernissen mussten wir versuchen, den Ball in das Loch zu schlagen. Hierbei ging es den meisten allerdings mehr um Spaß als um einen Wettkampf. 
Nach gut 2 1/2 Stunden waren dann alle soweit durch mit dem Golfen, dass wir anfangen konnten zu grillen. Ausgelassene Stimmung, heiße Würstchen, Sonne und Spaß dominierten dann unseren weiteren Vormittag. Gegen 12.30 mussten die Lehrer uns leider verlassen, da sie eine Teamsitzung hatten. Wir blieben noch ein bisschen in Meeschendorf und dann hat sich unsere illustre Runde aufgelöst. Einige sind zum Strand und andere nach Hause gefahren. 

Alles in allem war es ein gelungener Sommeranfang.

Von Jennifer Fickert.

Ausflug der 13a nach Dänemark vom 02.05-03.05.2012




Am 02.05.2012 machten wir, die Klasse 13a in Begleitung von Frau Rinne-Maaß und Herrn Wolf, uns auf zu unserem letzten gemeinsamen Ausflug. Unser Ziel hieß Dänemark. 

Morgens ging unser Ausflug auf unseren vollgepackten Fahrrädern, die nicht einmal mehr stehen konnten, in Richtung Puttgarden los. Nachdem wir unser Nachbarland mit der Fähre erreicht hatten, stiegen wir wieder auf die Räder und fuhren über den Deich. Nach einer anstrengenden Tour kamen wir schließlich in Hummingen an. Dort befand sich unser wunderschöner, kleiner Camping-Platz. Wir wurden dort herzlich empfangen und durften sogleich unsere Hütte einrichten. 
In der Hütte gab es genügend Schlafplätze für die ganze Klasse (wir sind ja auch nur neun :) ), aber auch eine kleine Küche, ein Bad und einen Essensraum. Wir fühlten uns sofort wohl. :) Direkt vor unserer Hütte befand sich eine kleine Wiese. Diese nutzen wir aus, um uns von der anstrengenden Fahrt zu erholen und den strahlenden Sonnenschein zu genießen. Es kam uns vor, als seien wir im Urlaub. :)
Einige von uns fuhren mit der Camping-Platz Besitzerin in die Stadt, um dort einzukaufen und ihr neu erlerntes Dänisch anzuwenden. 
Am Abend des ersten Tages haben wir alle zusammen gegrillt. Nachdem der Grill endlich (wir haben noch nie so schlechte Grillanzünder gesehen) an war, konnten wir leckeres Essen zu uns nehmen. 
Der Abend klang mit einem Besuch von Streichelzoo und Spielplatz sowie mit Gemeinschaftsspielen aus. 
Der nächste Tag begann mit einem tollen Frühstück mit leckeren dänischen Aufbackbrötchen. Danach begaben wir uns auf den Rückweg nach Deutschland. Nach den ersten sieben Kilometern machten wir noch einen Stopp am wunderschönen dänischen Strand. 
Erschöpft, aber auch sehr zufrieden, kamen wir am Nachmittag in Burg an der Schule an. Dort trennten sich unsere Wege.
Wir sind alle sehr glücklich und haben eine wirklich tolle letzte Zeit zusammen verbracht. 

Sina Zander

Wandertag der 11c nach Katharinenhof am 28. März mit Frau Strothmann und Herrn Danklefsen !

Was gibt es Besseres als einen Fußmarsch nach Katharinenhof? Euch fällt nichts ein? So ging es uns auch und genau aus diesem Grund wanderten wir am 28.März zum Strand von Katharienhof.
Wir hatten uns mit der Zeit zwar ein wenig verschätzt, aber nach ca 1 1/2 Stunden kamen wir schließlich leicht erschöpft und dennoch glücklich an unserem Ziel an. 
Nach einer klitzekleinen Verschnaufpause fing Frau Burow auch schon an, uns Informationen über die Entstehung der Böden, der Landschaften und der verschiedenen Inseln näher zu bringen. Alle lauschten ihr wie gebannt. 
Im Anschluss an den Vortrag folgte eine geologische Strandwanderung, bei der der ein oder andere recht interessante Funde machte. Diese Funde reichten vom oft zu findenden Feuerstein, bis zum Donnerkeil oder der Ostseejade. Das Glück, einen Bernstein zu finden, hatte leider keiner von uns. 

Da wir beschlossen hatten, im Anschluss an die geologische Strandwanderung zu grillen, bereitete Herr Danklefsen den Grill schon einmal vor, während wir anderen auf der Suche waren. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass Frau Strothmann eine andere Definition von " Wir grillen" hat als wir anderen. Es wurden erstmal Würstchen, Fleisch und ja sogar ein Spiegelei umhüllt mit Hackfleisch ausgepackt und auf unseren kleinen Klassengrill gepackt.
Da Frau Strothmann dachte, dass jeder nur allerhöchstens zwei Würstchen mitbringt und auf den Grill packt, hatte sie nach der geologischen Strandwanderung eine Besichtigung von Bohrproben im Rathaus geplant. Diese mussten wir aber leider verschieben, da das mit dem Grillen alles länger dauerte als gedacht. Nachdem wir alle satt und glücklich waren, machten wir uns, man mag es kaum glauben, aber ebenfalls wieder zu Fuß, zurück auf den Heimweg.

Die Besichtigung der Bohrproben wurde schließlich auf den ersten Schultag nach den Ferien verlegt. So gingen wir am 16.4. zum Rathaus, wo wir bereits von Frau Burow erwartet wurden. Sie führte uns durch die verschiedenen Räume und erläuterte uns zu einigen Steinen deren Eigenschaften und deren Geschichte. 

Fazit der Geologischen Wanderung : Es ist recht interessant zu erfahren, wie die Welt und die Böden entstanden sind. Also los: Macht auch mal eine geologische Strandwanderung mit!

Teila-Jane & Jennifer.

Mein Praktikum bei der „Lindenau“-Werft



Ich habe mein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum vom 19.03.-29.03. bei der Lindenau-Werft in Kiel verbracht. Ich wollte durch dieses Praktikum einerseits das Wirtschaftssystem, das hinter einem Betrieb steckt, verstehen lernen und vor allem wollte ich durch dieses Praktikum meine Berufsideen für meine Zukunft weiter einengen. 

Die Lindenau-Werft hat mich von Anfang an beeindruckt, diese Dimension eines Wirtschaftsbetriebes, die ich bisher nicht kannte, war immens. 
Nicole, die Geschäftsführersekretärin führte mich das gesamte Praktikum über durch den Betrieb und ließ mich in die verschiedenen Abteilungen des Einkaufes und der Finanzbuchhaltung hineinschnuppern. 
Eine Führung über das Werftgelände bekam ich natürlich auch noch, wo mir verschiedene Werfthallen, in denen zum Beispiel Stahlplatten geformt werden, gezeigt wurden. 
Im Hauptgebäude lernte ich den Umgang mit Rechnungen: eintippen, ordnen, bezahlen, wegheften und stellte fest, dass ein Großbetrieb durchaus einen Berg an Papierkram zu bewältigen hat. Ich durfte Überweisungen tätigen und Belege buchen, somit also die gesamte Buchhaltung einmal kennenlernen.  Außerdem durfte ich täglich die Post, online oder per Brief, öffnen, mitsortieren und vor allem aussortieren.  Das klischeehafte Kaffe kochen blieb mir erspart. 
Diese zwei Wochen, die ich Einblick in den Betrieb erhielt, haben mich weitergebracht. Ich habe festgestellt, dass ein Bürojob durchaus seine Reize hat, aber ich mir andere Ziele gesetzt habe, als täglich relativ stupide Rechnungen einzutippen. 
Also weiß ich nun, was ich nicht in diesem Umfang will, nämlich Papierkram im Büro. 
Trotzdem habe ich zwei schöne und vor allem interessante Wochen bei der Lindenau-Werft verbracht und nette neue Menschen kennengelernt.

Lena Stefanie Meier

Ein Zwischenbericht vom Wirtschaftspraktikum des 12. Jahrgangs




Als ich am Montagmorgen das Verlagsgebäude der Hamburger Morgenpost betrat, war ich doch leicht aufgeregt, da ich eine hektische Atmosphäre und gestresste Bürohengste erwartete, die alles andere als nervige Praktikanten gebrauchen können. 
Doch traf ich auf eine eher lockere Gemeinschaft, in der jeder willkommen war. 
Kaum war die Führung durch die Räumlichkeiten vorbei, wurde ich auch schon mit Kaffee, Keksen und der aktuellen Mopo-Ausgabe erwartet. 
Doch neben der Erhaltung des Koffeingehaltes im Blut, wird natürlich auch viel gearbeitet, beispielsweise finanziert sich die Zeitung neben den Verkäufen auch über Anzeigenschaltung. So hatte ich am Dienstag die Möglichkeit, einige Mediaberater zu Kundenterminen bei VW und einer Taparia in Altona zu begleiten. 
Am Donnerstag war ich im Marketingbereich und erhielt direkt einige Werbegeschenke. Interessant war auch zu erfahren, wie eine Zeitung eigentlich auf sich aufmerksam macht. Die Mopo erregt Aufsehen eher durch provokante Titelthemen, führt aber auch des Öfteren Werbekampagnen durch, so entstand durch die Morgenpost auch das "Bandbattle Hamburg rockt", bei welchem mehrere "Newcomer" gegeneinander antreten, um letztendlich einen Plattenvertrag und eine Tournee zu gewinnen. 
Alles in Allem gefällt mir das Praktikum, da ich Einblick in einen achtstündigen Arbeitstag bekomme und zusätzlich nette Bekanntschaften mache. 

Francesca Klahn

Kursfahrt ins LOLA (Lübecker offenes Labor)

Am Dienstag, den 31.01.2012, machte sich die 12c, der naturwissenschaftliche Zweig der Oberstufe, mit ihrem Biologielehrer Herrn Volkens und ihrer Chemielehrerin Frau Konrad-Rehder nicht wie gewohnt auf den Weg in Richtung Schule, sondern diesmal hieß das Ziel: Lübeck.

Mit dem Zug dort angekommen, gingen wir in das zentral gelegene Jugendgästehaus in der Mengstraße, um unser Gepäck zu verstauen. Nachdem wir unsere Last abgelegt hatten, ging es nach einer kleinen Frühstückspause mit dem Bus zum Universitätsgelände. Währen wir über den Campus zum Labor gingen, gab uns Herr Volkens eine grobe Beschreibung des Geländes: wo man sich etwas zu essen kaufen konnte, wo welches Gebäude stand etc.
Unser erster Programmpunkt an diesem Tag war die Isolation unserer eigenen DNA aus Mundschleimhautzellen.
Nach einer Laboreinweisung durch Frau Graf und diversen Übungen zum Pipettieren kleinster, kaum sichtbarer Mengen mit Lübecker Leitungswasser und blauer Tinte, konnten wir anfangen unsere eigene DNA zu isolieren.
Kauen, spülen, spucken – pipettieren, zentrifugieren, überführen – schnippen, lösen, mischen – inkubieren, schwenken, überschichten – nochmals schwenken und mit Alkohol (nicht trinkbar) auffüllen, Epi verschließen – jedem einzelnen von uns gelang es, die eigene DNA zu isolieren und sichtbar zu machen. Ein erster kleiner Erfolg.
Herr Dr. Dalski versorgte uns danach mit dem nötigen Wissen über unsere praktische Tat.
Wir ließen den Tag gemeinsam im Theater ausklingen, während wir uns das Stück „The Black Rider“ zu Gemüte führten.

Nach der ersten Nacht in Lübeck mussten wir am Mittwoch zeitig aufstehen, um nicht den Bus zum Labor zu verpassen, denn an diesem Tag durften wir ein Darmbakterium (Escherichia coli) transformieren. Wir modifizierten es, indem wir ihm das Plasmit pGLO einpflanzten, das u. a. die kodierende Region des „Green fluorescence protein“ enthält, und so einen GVO (gentechnisch veränderten Organismus) erschufen. Anschließend berichtete die Leiterin des LOLA, Frau PD Dr. Kunze, uns in einem Hörsaal die Theorie zu unserem Experiment. Für den interessierten Leser hier nur ein kleiner Ausschnitt des wissenschaftlichen Hintergrundes:
Expression des GFP-Gens im Plasmid pGLO
Durch die besondere Konstruktion des Plasmids pGLO unterliegt die Expression des GFP-Gens der Regulation des Arabinoseoperons. Das vom Plasmid kodierte araC-Protein bindet an den Promotor und verhindert die Transkription des nachfolgenden Gens. Im Wildtyp-Bakterium sind dies die Gene des Arabinose-Operons; im Plasmid ist es das GFP-Gen.
Befindet sich im Nährmedium der Bakterien der Zucker Arabinose, wird dieser aufgenommen und bindet an das araC-Protein. Durch diese Wechselwirkung verändert sich die Struktur des Promotor-gebundenen araC-Proteins und der Promotor wird zugänglich für die RNA-Polymerase, die die nachfolgenden Gene dann transkribieren kann. Alles klar?
Neben der Transformation hatten wir noch einen anderen Programmpunkt vor uns: die Führung durch die Anatomie mit Herrn Prof. Busch. Seine Führung war mit solch einem Enthusiasmus gefüllt, dass es sehr viel Spaß machte, ihm zuzuhören. Gern wären einige von uns noch Stunden länger in der Anatomie geblieben.

Am letzten der drei Tage fuhren wir das letzte Mal zur Universität. Nun hieß es: Agathe und Bruno, zwei Mäuse, wollen wissen, ob ihre Kinder einen Gendefekt haben. Sie hinterließen uns eine DNA-Probe und nun mussten wir dies mithilfe einer PCR (Polymerasekettenreaktion) und anschließender Gelelektrophorese herausfinden. Begleitet wurde die praktische Arbeit von wissenschaftlichen Informationen und ethischen Fragestellungen zur Gendiagnostik am Beispiel der humangenetischen Chorea-Huntington-Erkrankung. Erstaunt, dass wir mit einigen Geräten und Chemikalien in wenigen Stunden eine genaue Antwort auf die eingangs von Agathe und Bruno gestellte Frage gefunden hatten, verließen wir das LOLA und machten uns auf den Heimweg.
Auf Wunsch der Lehrerschaft tun wir auch noch kund, dass es ein kleines Jubiläum gab. Wir waren bereits der 10. Kurs der Inselschule-Fehmarn, der mit Unterstützung des Vereins der Förderer und Freunde der Inselschule-Fehmarn, seine theoretischen Kenntnisse aus dem Unterricht im LOLA praktisch vertiefen und erweitern konnte.
Alles in allem kann man sagen, dass wir unserer dreitägigen Exkursion eine Menge neuer Erfahrungen abgewinnen konnten und auch besser verstanden haben, was wir in der Schule zum Thema Genetik theoretisch behandelt haben.

Dominik Suri

Klassenausflug der 12 b zum „Hamburger Eiszauber“ (am 15.12.)





Auf Grund der eisigen Temperaturen waren wir schon mit Mützen und Handschuhen bewaffnet, als wir vom Hauptbahnhof Richtung Deichtorhallen zum „Hamburger Eiszauber“ spazierten.

Dort angekommen wurden wir auch gleich in die frostige Kunstausstellung eingelassen.

Besonders beeindruckend war die Detailgenauigkeit und Verschiedenheit der Kunstwerke, so konnte man antike Skulpturen, eingefrorene Pflanzen, eine Harley Davidson oder eine Eisprinzessin bewundern. Spaßig war auch die Eisrutsche, wobei leider eine Strumpfhose wegen des abrupten Stoppens nicht zu retten war.

Etwas enttäuschend war die eher überschaubare Größe der Ausstellung, so dass man doch recht schnell wieder draußen war.

Um aber nicht gleich auseinander zu gehen und Hamburgs Einkaufsstraßen unsicher zu machen, haben wir noch gemeinsam ein gemütliches Mittagessen im Hofbräuhaus eingenommen.

Gestärkt machten wir uns dann auf, um noch schnell die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen und ein bisschen Stadtluft zu schnuppern.

Obwohl die Schulveranstaltung dann offiziell vorbei war, trafen wir uns noch einige Stunden später auf dem Weihnachtsmarkt vorm Rathaus wieder und ließen den Ausflug mit einem Glühwein und vorweihnachtlicher Stimmung ausklingen.

Francesca Klahn

Eine nasse Stadtführung oder das schönste „Ach!“ der Theatergeschichte (9.12.2011)




Am Freitag, den 09.12.11, sind die 12a und 12c mit ihren Klassenlehrern Herrn Müller-Gerken und Herrn Helming nach Lübeck gefahren. Es regnete in Strömen, doch uns schien das Glück hold zu sein, denn als wir in Lübeck ankamen, schien die Sonne. Jede Klasse versammelte sich um ihre Stadtführerin und zog von dannen. Heute sollte uns ein wenig Stadtgeschichte vermittelt werden, denn obwohl wir auf die Frage: „Wer von euch war denn schon einmal in Lübeck?“ alle bejahten, hatten wir doch wenig Ahnung von den kleinen Geheimnissen Lübecks.

Zusammen mit Bettina erkundeten wir die kleinen charmanten Gassen Lübecks und durch den Regenschleier liefen wir von der Trave bis hin zur Marienkirche. Dort ließen wir die Stadtführung ausklingen und nun stand es uns frei, uns bis zum Beginn des Theaterstücks die Zeit zu vertreiben.

Nach einem lauschigen Mittagessen bei Subways, einem Inder o.Ä. wurde geshoppt, bis die Hände nicht mehr zum Tragen ausreichten und dann trafen wir uns zum Verschnaufen auf einen Punsch auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt. Die Zeit bis zum Theaterstück wurde in einer super Atmosphäre verbracht!

Als wir uns dann alle zu „Amphitryon“ zusammengefunden und unsere Plätze eingenommen hatten, begann das Stück mit schauriger Musik. Zwei Götter spielten ein schön inszeniertes Verwirrspiel mit zwei Liebespaaren, bis einige der Liebenden an ihren Existenzen zweifelten. Zum Schluss wurde das Stück schön aufgelöst und das von Kritikern als „schönster Schluss-Seufzer der Weltliteratur“ betitelte „Ach!“ entließ uns. Zufrieden mit dem Gedanken, dass dieser Tag sich echt gelohnt hatte, traten wir unsere Heimreise an.

Lena

Gemeinsam zum Abitur - Infoveranstaltung zur Profiloberstufe - ein gelungener Abend(08.12.2011)







Welches Profil ist für mich am besten geeignet? Werde ich den Übergang von der Realschule meistern? Finde ich schnell neue Freunde? Sind die Lehrer sehr streng? 
Muss ich die Klasse zwingend wiederholen, wenn ich noch ins Ausland möchte?

Dies sind nur einige der Fragen, die den zukünftigen Elftklässlern Kopfzerbrechen bereiten.

Um alle Angst und Unsicherheit zu nehmen, haben sich einige Lehrer und Schüler Gedanken gemacht und einen angenehmen Infoabend gestaltet.

Die Voraussetzung für eine entspannte Atmosphäre schafften Herr Danklefsen, Herr Neumann und Herr Beuthien mit ihren „engelsgleichen“ Stimmen und Gitarrenkünsten unterstützt am Bass von Thore Lange.
Nach der Einleitung bzgl. des Aufnahmeverfahrens in die Oberstufe von Frau Schmeiser, nahm Frau Grasshoff dann weitere Ängste durch ihre ausführliche Beschreibung der Profiloberstufe und wurde durch Erfahrungsberichte der Elternvertreterin Frau Jahnke und einigen Lehrern unterstützt. Interessant war vor allem, dass die Überlegung im Raum steht, zukünftig noch ein sportliches Profil anzubieten.
Damit die neuen Oberstufenschüler auch gleichaltrige Ansprechpartner haben, hat Herr Müller-Gerken ein Patenschaftsprogramm ins Leben gerufen, bei dem jetzige Zwölftklässler ihren Schützlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. 
Einige Schüler berichteten schon ein wenig von ihren eigenen „Oberstufenerlebnissen“, die sehr positiv waren.
Zum Abschluss stellte die Schulband dann noch ihr musikalisches Talent unter Beweis, so dass reichlich applaudiert wurde.
Fürs leibliche Wohl durch preiswerte Getränke und leckeres Gebäck sorgte die UNESCO-Gruppe unter Leitung von Herrn Borner.

Summa summarum war es ein netter Abend, der hoffentlich alle Zweifel genommen und Vorfreude bereitet hat.

Francesca Klahn

Bericht zum Schulentwicklungstag (07.11.2011)

Super, am 7.11. ist schulfrei! – Das war, was bei uns Schülern ankam, aber in der Schule wurde an dem Tag mindestens genauso viel gearbeitet und gelernt, wie an jedem anderen auch. 

Um 8:30 Uhr trafen sich alle Lehrer und wenige Eltern und Schüler in der Mensa und verteilten sich dann in ihren Teams auf die Klassenräume, um sich mit Problemen und Ideen der jeweiligen Jahrgänge auseinanderzusetzen. Es wurden unter anderem die Evaluationsbögen ausgewertet, die zuvor von Schülern, Eltern und Lehrern ausgefüllt wurden. 

Maren Lafrentz und ich begleiteten zunächst das Team der Oberstufe, um einen kleinen Einblick in die Arbeit des Schulentwicklungstags zu bekommen, später verteilten wir uns auf verschiedene Gruppen der 5. bis 10. Klasse und durften auch dort „unseren Senf“ dazugeben. 

Besonders interessant und wichtig fand ich die Aufgaben des Teams Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II, welches sich mit dem Übergang der 10. Klassen in die Oberstufe beschäftigte. Realschullehrer, Oberstufenlehrer und die Schulelternbeiratsvorsitzende Frau Jahnke bildeten eine gute Arbeitsgruppe mit vielen verschiedenen Meinungen und Ideen. Zusammen haben wir einige förderliche Pläne auf die Beine gestellt, wobei ich froh war, auch die Sicht der Schüler schildern zu können, schließlich geht es bei der ganzen Sache ja um uns. 

Der Tag war in vier Arbeitsphasen eingeteilt, die jeweils 90 Minuten dauerten, dazwischen lagen Pausen, um in der Mensa noch schnell einen dritten Kaffe zum wach bleiben zu schlürfen und um den leckeren gespendeten Kuchen der Familie Rahlf-Mackeprang zu genießen, woran vor allem Herr Danklefsen großen Gefallen fand. 

Abschließend kann ich sagen, dass ich es nicht bereut habe, meinen freien Tag in der Schule verbracht zu haben. Es ist wichtig, dass auch unsere Meinung eingebracht wird und ich freue mich schon auf den nächsten Schulentwicklungstag im Februar, an dem hoffentlich noch ein paar mehr interessierte SchülerInnen teilnehmen werden.

Julia Römermann

Klassenausflug der 11a nach Hamburg am 27.09.2011

Am Morgen des 27.09. ging es für uns, die 11a, auf unseren allerersten gemeinsamen Klassenausflug mit unserer Klassenlehrerin Frau Sydow-Graen. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die ersten am Burger Bahnhof ein und auch Herr Hammerich war mit am Start. Ausgeruht und mit einer Menge Vorfreude im Gepäck konnte der Tag kommen! Die Zugfahrt verlief ruhig und vom Hamburger Hauptbahnhof ging es gleich mit der S-Bahn zwei Stationen weiter in Richtung Ballinstadt. Unser Ziel war das BallinStadt Auswanderermuseum, das wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten. 

Wir bekamen eine Einführung in die Geschichte des Museums, dessen ursprüngliche Gebäude im 19. und 20. Jahrhundert als Auswandererhallen dienten. Über diese Hallen hofften viele Europäer ein besseres Leben zu finden, hauptsächlich in Amerika. 

Nach dem Vortrag waren die meisten von uns jedoch froh, endlich auf eigene Faust durchs Museum stöbern zu können, denn es gab viel zu entdecken und zu sehen. Besonders ergreifend waren die exemplarisch dargestellten Geschichten der Auswanderer und ihre Beweggründe, Europa zu verlassen. Aber auch das „Auswandererspiel“ bei dem man sich selbst in einen Auswanderer hineinversetzen konnte, war ein witziges Highlight und sorgte für einige Lacher.

Manche nutzten den gesamten Tag, um das Museum zu erforschen, während andere sich in kleinen Grüppchen auf den Weg in die Stadt machten, um die Wirtschaft ein wenig beim Shoppen anzukurbeln...

Gegen 16.00 Uhr trafen wir uns alle wieder am Hauptbahnhof, um die Heimreise anzutreten. Alles in allem war es ein gelungener Tag, der uns alle ein Stückchen näher zusammen rücken ließ.

Pauline Timmermann

Ein Blick ins Universum mit Herrn Danklefsen

Der Klassenausflug der 11c führte uns in die Hansestadt Hamburg. Hier hatten wir nicht nur die Möglichkeit, einen Blick in die Weiten unseres Weltalls zu werfen, sondern er ermöglichte uns auch, dass wir uns untereinander besser kennen lernten.

Um 9.31 starteten wir in aller Frische am Bahnhof in Burg. Nach einem kleinen Zwischenstopp ging es direkt weiter mit dem Zug von Lübeck nach Hamburg. Dort führte uns der erste Weg zu MC Donalds oder Burger King um neue Kräfte zu sammeln. Schließlich war die Zugfahrt ja so "lang" und "anstrengend". Nach ca. einer Stunde brachen wir mit der U-Bahn und dem Bus in Richtung Planetarium auf.
Dort angekommen warteten schon zwei Filme auf uns. Zum einen "Unendliche Weiten" und "Darwins große Reise", wobei letzterer in 3D ausgestrahlt wurde.
Die erste Vorstellung war interessant und informativ. Die zweite selbstverständlich auch, aber da die 3D-Technik mit der kuppelförmigen Leinwand und den speziellen 3D-Brillen noch nicht ausgereift ist, war es manchmal ziemlich anstrengend, etwas zu erkennen. Teilweise kam es auch vor, dass die Bilder einfach nur unscharf waren. Als wir beide Filme gesehen hatten, hieß es dann: Freizeit!! 
Jedoch wurde die Freude darüber schnell getrübt, da es sich nur um eine Stunde handelte. Dennoch versuchten wir sie alle gut zu nutzen. Die meisten von uns gingen natürlich shoppen.
Dann hieß es auch schon wieder "Tschüß Hamburg" und wir machten uns auf den Rückweg. Auf der Zugfahrt herrschte keine Müdigkeit. Alle waren aufgedreht und unterhielten sich, lachten oder vertrieben sich mit anderen Dingen, wie zum Beispiel Karten spielen, die Zeit. 
Gegen 20.40. Uhr waren wir wieder auf der Insel und ein interessanter, lehrreicher und vor allem spaßiger Ausflug ging zu Ende.

Die Fahrt nach Kreisau mit dem 11. Jahrgang

Die Fahrt nach Kreisau mit dem 11. Jahrgang vom 30.8. - 6.9. mit Fr. Sydow-Graen und Herrn Stein war ein voller Erfolg.

Nach einer 12-stündigen Busfahrt kamen wir in Kreisau an . Bei unserer Unterkunft handelte sich um den ehemaligen Wohnsitz der von Moltkes, der ebenfalls als Treffpunkt des Kreisauer Kreises genutzt wurde. Nach der Ankunft hieß es für uns erstmal auf die Zimmer und ausruhen. Nach dieser Erholungspause ging es zum ersten richtigen Zusammentreffen mit der polnischen Gruppe. Jeder stellte sich vor und die Namen wurden z.B. mit bestimmten Bewegungen kombiniert, damit man sie sich leichter merken konnte. Abends besuchten wir das so genannte Berghaus der von Moltkes, dass sie bewohnt hatten, da die Beheizung des Schlosses zu teuer wurde. Dort lassen wir Briefe von Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya von Moltke. Der Raum in dem wir saßen war nur von Kerzen erhellt und do entstand eine wunderschöne Atmosphäre.

Der Nächste Tag startete mit einem Workshop, der uns über die Zeit während des zweiten Weltkriegs informieren sollte. Es war wirklich interessant die verschiedenen Themen in Gruppenarbeit zu erarbeiten und somit die Polen besser kennenzulernen und auch neues zu erfahren. Der Workshop sollte uns außerdem mehr Hintergrundwissen geben, da wir am Nachmittag das KZ Gross Rosen besichtigten. Zu sehen unter welchen Bedingungen die damaligen Gefangen leben mussten sind wirklich unvorstellbar. Die Gefangen, die im Steinbruch arbeiten mussten starben ca. nach drei Wochen auf Grund der Folgen der schweren Arbeit. Das Essen das die Gefangenen bekamen bestand größtenteils nur aus Suppe und Brot. 

Der nächste Tag bestand aus Workshops zum Thema Privilegien und Standards. Uns wurde auf verschiedene Art und Weisen deutlich gemacht was in unserer Gesellschaft als selbstverständlich angesehen wird und wie voreingenommen wir Berufen und Hobbys verschiedener Menschen eigentlich sind. Am Abend haben wir dann gemeinsam mit der polnischen Gruppe den Film „Die fetten Jahre sind vorbei“ gesehen.

Sonntag Morgen hatten wir die Gelegenheit einen Vortrag über Emilie Schindler zu hören. Was sehr interessant war, da einmal die wahre Geschichte erzählt wurde und nicht die des Films „Schindlersliste“. Es ist wirklich beeindruckend was diese beiden Menschen geleistet haben, wie selbstlos sie tausenden Menschen das Leben retteten. Außerdem hatten wir an diesem Tag die Gelegenheit ein polnisches Erntedankfest mit zu erleben . Ich glaube ich kann zu recht behaupten, dass jeder von uns jeder Zeit diese Fahrt wiederholen würde. Als Abschluss am letzten Tag hatten wir nochmal die Gelegenheit Breslau genauer zu erkunden.

Es war wirklich eine sehr tolle und interessant Fahrt auf der man Bekanntschaft mit einer anderen Kultur machen. Auch wenn es mit der Sprache nicht immer ganz so rund lief konnte man sich gut verständigen und  neue Kontakte knüpfen. Und ich glaube das jeder von uns diese Fahrt jeder Zeit wiederholen würde. 

Prag-Fahrt 2011

Schläfrigkeit, kaputte Füße, kein Hunger auf Gulasch, Ärger über die deutschen Bierpreise und natürlich gute Laune, daran erkennt man uns, die 12b und 12c, die seit Montagabend wieder auf der Insel bzw. auf dem Festland anzutreffen sind.

Unsere Klassenfahrt nach Prag startete am Dienstag, den 14. Juni. Als Unterstützung für unsere Klassenlehrkräfte Frau Strothmann und Herrn Volkens kam Herr Müller-Gerken mit. Nicht ganz ausgeschlafen trafen wir uns um 5.45 Uhr am Großparkplatz, von wo uns der Busfahrer Alex abholte. Schlaf wurde während der 12-stündigen Fahrt nur teilweise nachgeholt, einige Jungs schrieben z.B. fleißig eine Liste mit Aktionen, die man in Prag unbedingt gemacht haben sollte.
Nachdem wir abends im Hotel Gloria eingecheckt und unsere Zimmer erkundet hatten, wurden wir zu einem uns unbekannten Platz im Zentrum geführt und dort alleine gelassen, um Prag von seiner schönsten Seite kennenzulernen. Dies endete für uns jedoch mit einer Jagd nach Bankautomaten und einem Sprint durch strömenden Regen zurück zum Hotel.

Am Mittwoch erkundeten wir die Stadt auch bei Tageslicht. Getrennt nach Klassen liefen wir nicht irgendwelchen Reiseleitern mit hocherhobenem Regenschirm hinterher, sondern die Lehrer ließen sich von uns Schülern führen. Zu Hause hatten wir uns bereits mit Stadtplänen (mehr oder weniger gut) auseinandergesetzt und Informationen über Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Karlsbrücke, herausgesucht, welche dann vormittags vorgestellt, kennen gelernt und erforscht wurden.
Ab 13 Uhr hieß es: „Tschüß und bis um 19 Uhr im Restaurant!“ Gruppenweise bekamen wir die Adresse und eine Karte und durften den Weg dorthin selbst finden. Bei gefühlten 35°C im Schatten stürmten wir durch die Stadt. Ob H&M, Souvenirshops oder Kneipen, jeder konnte etwas für seinen Geschmack finden. Die beste Entdeckung war die Tiki Taky Bar, welche bloß 50 m vom Hotel entfernt lag und in der wir fast jeden Abend unsere schmerzenden Füße erholten und den Tag ausklingen ließen.
Das lieb gemeinte Essengehen im Restaurant, was dazu gedacht war, unseren kulinarischen Horizont zu erweitern, traf leider nicht auf die erwartete Begeisterung, da es, wie bereits am Vorabend, Gulasch gab. Wir fragten uns tatsächlich, ob es Prager Tradition ist, jeden Abend Gulasch zu kochen.

Donnerstag stand etwas Modernes auf dem Programm, das Skoda (sprich: Schkodda)-Werk. Der Ausflug, der das Automuseum und eine Führung durch die Produktion des Skoda Oktavias beinhaltete, stieß auf Begeisterte, weniger Begeisterte und Gelangweilte. Am Abend wurde jedoch gefeiert, immerhin wurden gleich zwei von uns 19. Kevin K. und Morris haben sich bis 1 Uhr in der „Rustikalen“ und anderen Bars hochleben lassen.

Am Freitag setzten wir vormittags unsere Stadterkundung fort. Im Jüdischen Viertel liefen wir über einen alten Friedhof, waren in einem Museum und zwei Synagogen und betraten eine Gedenkstätte. Um den Tag romantisch ausklingen zu lassen, tuckerten wir ab 22 Uhr ganz unter uns auf dem Schiffchen „Slapy“ über die Moldau. Im Dunkeln konnten wir die beleuchteten Sehenswürdigkeiten wie den Hradschin aus einer ganz neuen Perspektive sehen.

Samstagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Theresienstadt, einem ehemaligem Zwischenlager für Juden und Widerstandskämpfer. Nach einem Gang durch den 500 m langen und engen Tunnel in der „kleinen Festung“, bei dem sich die größeren unter uns über leichte Rückenschmerzen beklagten, hatten wir Zeit, die „Geisterstadt“ bei Spaziergängen durch die leeren, leisen Straßen auf uns wirken zu lassen. Anschließend besuchten wir das Ghetto-Museum, was ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Und dann war es endlich Zeit für das von uns allen erwartete Highlight, die größte Disco Mitteleuropas: Karlovy Lazne. Bis 4 Uhr feierten wir ausgiebig mit Frau Strothmann und Herrn Müller-Gerken und fielen dann erschöpft, verschwitzt und einigermaßen nüchtern in unsere Betten.

Am letzten Tag besichtigten wir die Burgfestung Vysehrad, wobei uns auch dort unser lieber Freund der Regen überraschte. Daraufhin fuhr ein Teil der Gruppe erschöpft zum Hotel, um schon einmal die ersten Sachen zu packen, und andere nutzten die Zeit, um noch letzte Souvenireinkäufe zu erledigen.
Und zum krönenden Abschluss durfte natürlich auch unser neues Lieblingsessen nicht fehlen – Gulasch!

Auf der Busfahrt zurück versuchten wir den Schlafmangel der vergangenen Woche auszugleichen, wobei viele lustige Fotos mit offenen Mündern entstanden. Trotzdem entschuldigen wir uns schon einmal im Voraus bei unseren Lehrern, falls im Unterricht diese Woche hier und da Schnarchgeräusche zu vernehmen sein sollten.

Jetzt bleibt nur noch ein großer Dank an unsere Lehrer, die Fahrt nach Prag war einzigartig!

Biologie-Fachtag

Wir treffen uns am Donnerstag, den 23.06. um 8.30 in Kleinwessek, direkt bei Frau Konrad zuhause, um dann gemeinsam in den Wald zu fahren. Als wir dort ankommen, werden sofort die Gummistiefel angezogen, damit die Füße zumindest die Chance besitzen, trocken zu bleiben.

Mit allem Gepäck richten wir uns im Biotop Wald ein, untersuchen Tiere & den Fluss und bestimmen dort wachsende Pflanzen.
Nachdem wir dort einige Stunden verbracht haben, gehen wir noch zum Schloss Weißenhaus und sehen uns den stark bewachsenen Grund und Boden dort an. Als wir wieder beim Ausgangspunkt ankommen, fahren wir zurück zum Haus von Frau Konrad. Sie lädt uns ein, bei ihr zu essen (sie kann echt guten Eintopf kochen ;) ) und zeigt uns ihren Garten.
Danach verabschieden wir uns von Frau Konrad und fahren gemeinsam wieder zurück nach Hause.

Es war für uns ein sehr witziger und ereignisreicher Tag, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Nina Schröder und Sina Zander

Klassenfahrt nach Paris 14.-20.06.2011











Dienstag:
Nach dem Flug vom Flughafen Hamburg zum Flughafen Charles de Gaulle fahren wir mit dem RER ins Zentrum von Paris und bringen unsere Koffer ins Hotel. Am Nachmittag wird noch ein wenig Paris erkundet und am Abend machen wir eine Fahrt auf der Seine.

Mittwoch:
Wir müssen heute früh aufstehen, da wir uns mit den Austauschschülern der diesjährigen 9. Klassen in Torcy, einem Vorort von Paris, treffen, um die Schule zu besichtigen, gemeinsam zu frühstücken und danach gemeinsam eine Rallye durch Le Marais zu machen.

Donnerstag:
Da in Zweiergruppen jeder weitere Vormittag der Klassenfahrt von uns Schülern geplant wurde, besuchen wir heute den Eiffelturm. Nachdem die 669 Stufen geschafft sind, bekommen wir einen schönen Ausblick geboten. Wir steigen wieder hinab, erstehen noch einige Schlüsselanhänger und haben nach ein paar Fotos vor dem Eiffelturm den Nachmittag zur freien Verfügung.

Freitag:
Heute ist eine Führung durch Belleville, ein Viertel im 20. Arrondissement von Paris, geplant. Nachdem wir 3 Stunden lang zu Fuß das Viertel erkundet haben, gehen wir gemeinsam Essen und haben danach den Nachmittag zur freien Verfügung, in dem natürlich die Souvenir- und Shoppingläden geplündert werden.

Samstag:
Heute besuchen wir den Louvre, um die Mona Lisa sehen zu können. Natürlich könnte man dort mehrere Tage verbringen, weil das ganze Gelände echt riesig ist und es viel zu sehen gibt. Aber für manche reichen auch schon 2 Stunden, danach steht der Nachmittag wieder zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns, um die Seine bei Nacht genießen zu können.

Sonntag:
Heute ist der letzte Tag vor unserer Abreise. Wir fahren mit der Métro zum Montmarte, um den Sacre-Coeur besichtigen zu können. Danach machen wir auf einem kleinen Rasenstück ein gemeinsames Picknick und bekommen dann die Aufgabe, ein Radiergummi zu tauschen, um das dann solange weiterzutauschen, bis wir uns nachmittags am Arc de Triomphe treffen. Dort küren wir das beste getauschte Stück, sehen uns den Arc de Triomphe und haben danach den Rest des Tages zur freien Verfügung, den einige auf der Champs-Élysées verbringen. Am Abend treffen wir uns und machen ein gemeinsames Picknick an der Seine.

Montag:
Heute heißt es früh aufstehen, denn unser Flug nach Hause geht sehr früh. Außerdem müssen wir noch mit dem RER wieder zum Flughafen zurück.

Am späten Nachmittag sind alle wieder zuhause.

Es war eine schöne, wenn auch anstrengende Woche, die uns sicher allen in Erinnerung bleiben wird. Paris ist eine hektische Stadt, die teuer sein kann, aber wenn man sich einigermaßen auskennt oder die richtigen Leute fragt, findet man relativ leicht billigere Restaurants und in der Seine eine gute Alternative zu den teuren Discos.

Nina Schröder und Sina Zander

Mein Praktikum im IFA Hotel Fehmarn

Ich habe mich für ein Wirtschaftspraktikum im IFA Hotel Fehmarn entschieden, da es nicht nur ein geeigneter Betrieb war, um die wirtschaftlichen Strukturen eines Unternehmens kennenzulernen, sondern auch, weil ich mich für das Hotelgewerbe interessierte und ich dadurch einen guten Einblick hinter die Kulissen eines Hotels bekommen konnte.

Der IFA Konzern ist eine Hotelkette, deren Hauptsitz sich in Spanien befindet. Das 1969 erbaute Hotel besitzt 422 Apartments mit 1800 Schlafgelegenheiten. Es ist in vier Segmente unterteilt. Es gibt die beiden Fernblickhäuser, das Vitamar, das Gebäude am Yachthafen und das Vitarium mit Restaurants und Einkaufmöglichkeiten.

Mein Arbeitstag begann jeden Morgen um 9:00 Uhr. Ich wurde jeden Tag in eine andere Abteilung eingeteilt, um möglichst viel kennenzulernen. Daher war ich im Service, im Marketing, in der Buchhaltung, im Controlling, im Bankett, bei der Serviceleitung, an der Rezeption und in der Direktion. Mir wurden viele Einblicke gewährt und ich habe das komplette Hotel kennen gelernt. Es war sehr interessant zu erfahren, wie komplex das System ist. Ich habe viel wiedererkannt, was wir zuvor im WiPo-Unterricht durchgenommen haben, und konnte mein Wissen gut anwenden. Meine Tage waren sehr abwechslungsreich und mir konnten alle Fragen, die ich hatte, beantwortet werden. Leider konnte ich nur selten selbstständig arbeiten, da zu wenig Zeit war, mich einzuarbeiten. Die Arbeiten, die ich erledigen durfte, haben mir allerdings Spaß gemacht. Ich durfte Pauschalen fürs Marketing entwickeln, Rechnungen schreiben und verbuchen und Ware während einer Lieferung entgegen nehmen.

Obwohl ich anfangs nicht zufrieden mit dem Praktikum war, hat man sich Zeit für mich genommen, um die Probleme aus dem Weg zu schaffen. Mir haben die zwei Wochen für meine spätere Berufswahl geholfen und ich habe viel gelernt über die wirtschaftlichen Hintergründe eines Betriebes.

Laura Kähler, 12c

Mein Praktikum bei Bartels-Langness

Die Zentralverwaltung in Kiel

Als wir im Herbst über unser Wirtschaftspraktikum informiert wurden, bewarb ich mich bei mehreren Firmen. Nach einem Vorstellungsgespräch erhielt ich schließlich von Bartels-Langness eine Zusage. Ich freute mich sehr, da dies mein Favorit war.

Und dies habe ich nicht bereut! Mein 2-wöchiges Praktikum war einfach klasse. Zunächst ein wenig über Bartels-Langness (kurz Bela): Allen, denen ich erzählt habe, dass ich dort mein Praktikum absolvieren würde, konnten mit dem Namen nichts anfangen, obwohl ich euch garantiere, dass ihr alle Bela indirekt kennt! Denn Bela ist ein deutsches Einzel-und Großhandelsunternehmen und einer der größten Arbeitgeber im Norden. Mit unter anderem 83 Famila-Filialen und 30 Markant Warenhäusern ist Bela „jeden Tag, überall“ anwesend.

Ich habe mein Praktikum in der Zentralverwaltung in Kiel in der Exportabteilung verbracht. Der freundliche Ausbildungsreferent Herr Burg, mit dem ich auch das Vorstellungsgespräch hatte, führte mich an meinem ersten Tag kurz herum und brachte mich dann zu der Exportabteilung.

Dort lernte ich alle Mitglieder des Teams kennen und die folgenden zwei Wochen arbeitete ich vor allem mit der immer hilfsbereiten Victoria Eismann zusammen. Sie erzählte mir einiges über die Exportabteilung und brachte mir in meiner Zeit dort eine Menge bei. Wir beide arbeiteten hauptsächlich an einem Katalog mit diversen Produkten, der dann für ausländische Kunden auf Englisch angefertigt wurde. Deshalb habe ich viele Bilder von Produkten zusammengestellt, englische Beschreibungen angefertigt und Preislisten erstellt, die dann auch noch ins Englische übersetzt wurden. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich die ganze Zeit selbstständig an einem eigenen Computer arbeiten konnte .

Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Entgegennahme von Telefonaten, falls Frau Eismann mal nicht da war. Dies musste ich mehrmals auf Englisch machen, was eine gute, neue Erfahrung für mich war. In der ersten Woche durfte ich auch einmal zusammen mit dem Auszubildenden Martin die Post verteilen, so konnte ich das ganze Gebäude mit allen Abteilungen kurz kennenlernen.

Neben der Fertigstellung der Kataloge habe ich noch gelernt, wie man Aufträge von Kunden bearbeitet, was wirklich sehr interessant war. Frau Eismann hat mir sehr viel erzählt, zum Beispiel wie verschiedene Zahlungsmöglichkeiten erfolgen.

Mein Praktikum bei Bela war ein voller Erfolg und ich kann nur jedem, der sich für eine Bürotätigkeit in den Bereichen Wirtschaft und Handel interessiert, empfehlen, dort ein Praktikum zu machen! Man wird von allen sehr nett behandelt und kann viel selbstständig arbeiten.

Ich hoffe, ich kann bei Bela im August 2012 mein duales Studium (Betriebswirtschaft) beginnen, weil mich das Praktikum bestärkt hat, dass es genau das Richtige für mich ist.

Nina Pramschüfer, 12b

Praktikum vom 04. – 14. April 2011 im AWO Montessori-Kinderhaus Schönberg

Beim Schaukeln mit den Kindern

Das AWO Montessori-Kinderhaus in Schönberg ist kein normaler Kindergarten. Es wurde 2006 als Montessori-Kinderhaus anerkannt. Maria Montessori (1870-1952) war eine Reformpädagogin. Mit ihrem Satz “Hilf mir, es selbst zu tun” wurde sie berühmt. Dieser Satz ist der Leitsatz des Kindergartens. Das Ziel des Kinderhauses ist es, selbstständige, aber auch soziale Kinder in die Schule zu schicken. Nicht die Pädagogen, sondern die Kinder sollen im Mittelpunkt stehen. Des Weiteren steht der Kindergarten für Ordnung und Ästhetik. Die Kinder lernen von Anfang an, Sachen immer wieder dort hinzubringen, wo sie sie herhaben. Dazu kommt, dass es ein Kindergarten mit offenen Türen ist. Die Kinder gehören zwar einer festen Gruppe an, dürfen aber jeder Zeit auch in den anderen Gruppen und mit den anderen Kindern spielen.

Diese Besonderheiten des Kindergartens hatten mich angeregt, mich dort zu bewerben und so betrat ich am 04.04.2011 um 08:30 Uhr das erste Mal das Gebäude. Ohne Einführung und mit dem Satz: „Dann lern‘ mal die Kinder kennen”, stand ich plötzlich im Raum der Frösche, meiner Gruppe für das Praktikum. 22 Kinder guckten mich neugierig an und redeten über mich. Sie waren sehr offen und freuten sich, dass ich in ihrer Gruppe war.

Nach anstrengenden ersten Tagen hatte ich mich in die Abläufe eingearbeitet und an den Alltag gewöhnt. Ich spielte mit den Kindern, las ihnen Geschichten vor, passte auf sie auf, ging mit ihnen zum Sport, half ihnen beim An- und Ausziehen und auch beim auf Toilette gehen. J

Mein Arbeitstag sah im Allgemeinen so aus: Um 08:00 Uhr kam ich an. Dann half ich den Kindern beim Frühstück und spielte mit ihnen. Um 10:00 Uhr ging es zum Singkreis, wo alle zusammen saßen und Kinderlieder sangen. Danach ging es je nach Wetterlage wieder in die Gruppen zurück oder nach draußen. Von 12:00 bis 12:30 Uhr hatte ich Mittagspause. Nach der Pause waren nur noch wenige Kinder da und meine Betreuerin hatte schon Feierabend. Wieder passte ich auf die Kinder auf und half ihnen beim Malen und Basteln. Um 14:00 Uhr gab es dann Kaffee und Kuchen. Anschließend ging es zurück in einen Gruppenraum. Um 15:00 Uhr hatte ich Feierabend.

In den letzten Tagen wurde mir immer mehr Verantwortung übertragen und ich durfte teilweise auch alleine auf die Gruppe aufpassen.

Die Erzieher und Pädagogen waren immer nett und offen zu mir. Sie zeigten mir viele Besonderheiten des Kindergartens. Beispielsweise dürfen die vier- bis fünfjährigen Kinder einmal in der Woche zur “Montessori-Mathematik”. Dort werden ihnen die Zahlen von eins bis zehn näher gebracht.

Am letzten Tag wurde ich gefragt, ob ich nach meinem Abitur vielleicht ein freiwilliges soziales Jahr im Montessori-Kinderhaus Schönberg machen möchte.

Alles in allem waren die zwei Wochen sehr interessant. Ich konnte das Berufsbild der Kindergärtnerin bzw. Erzieherin genauer kennen lernen und habe großen Respekt davor. Es ist ein äußert anstrengender Beruf, in dem man jeden Tag 100 % geben muss.

Trotzdem kann man auch sehr viel Spaß haben, wenn man beispielsweise sieht, welche Freude die Kinder haben und wie sie lernen und sich entwickeln.

Sina Zander

Fachtag Biologie in der 13 c

„Irgendwann braucht die Wissenschaft unsere Daten bestimmt!“

„Bei uns allen ist genetisch festgelegt, dass wir Frauen mit einem Hüft-Taille-Verhältnis von 0,7 besonders attraktiv finden.“

Diese These klingt zunächst einmal sehr gewagt und so setzte Herr Gruel einen Fachtag im Fach Biologie an, um mit uns, der 13 c, diese Aussage zu überprüfen. In verschiedene Teams eingeteilt, kamen wir am Mittwoch bewaffnet mit Laptops, Taschenrechnern, Messbändern und Fragebögen zur Schule, um einen wissenschaftlichen Beweis für oben genanntes Zitat aus einem Biologiebuch zu erbringen.

Nach kurzer Organisation begannen die Erhebungs-Teams die Klassen 5 bis 13 zu besuchen, um dort zum einen den Hüft- und Taillenumfang der Mädchen zu messen und zum anderen Fragebögen beantworten zu lassen, auf denen die Schüler aus Abbildungen von Frauen, bei denen nur das Verhältnis von Hüfte zu Taille variierte, die attraktivste und die unattraktivste auswählen sollten. Währenddessen bereiteten sich das Auswertungs- und das Statistik-Team auf einen Ansturm von Fragebögen und Messergebnissen vor, die es zu sortieren, auszuzählen und so umzurechnen beziehungsweise zu runden galt, dass sie sinnvoll und übersichtlich in Diagrammen darzustellen waren.

Zuletzt galt es, die unter der Mithilfe von 587 Schülern und Schülerinnen erhobenen Daten zu interpretieren, wobei wir eindeutig die Richtigkeit des obigen Zitates belegen konnten.

Die Ergebnisse unserer Arbeit werden wir in nächster Zeit an einer Stellwand veröffentlichen. Abschließend möchten wir uns bei allen Schülerinnen,Schülern und Lehrkräften bedanken, die uns bei der Erhebung der Daten geholfen haben.

Hanna Graßhoff

Bericht zum Wandertag der 12 a am 01.03.2011 nach Hamburg

Ungewöhnlich... Halb zehn und wir sind nicht in der Schule...

Stattdessen stehen wir am Bahnhof und warten auf den Zug, der uns nach Lübeck bringen soll. Bis dahin dauert es fast eineinhalb Stunden und als wir ankommen, steht unser Anschlusszug schon dort. Wir steigen um und bemerken: Es ist nur noch eine gute Stunde bis nach Hamburg!

Die Aufregung steigt und langsam werden einige von uns ein wenig hibbelig.

Dann sind wir endlich da. Es ist schon kurz nach zwölf und unser Termin ist um viertel vor 1. Zuerst schaut unser Tour-Guide Herr Wolf auf die Karte. Aha, da geht’s lang. Wir folgen ihm, einige schneller, einige langsamer und dann stehen wir direkt vor der Tür des Hamburger Dungeon. Da wir noch genug Zeit haben, verabredet man, sich um zwanzig vor 1 wieder vor der Tür zu treffen. Zwei Schüler gehen nicht in den Dungeon und so haben sie einen Nachmittag Zeit, da wir bis um viertel vor 3 im Dungeon bleiben.

Der große Teil von uns kommt heraus und leider war durchgehend eine Sache in den Gesichtern abzulesen: Enttäuschung. Alle hatten es sich anders vorgestellt. Die Sprache, welche die Schauspieler an den Tag legten, kam nicht gut an. Aber trotz dieser Tatsache und des Windes lassen wir uns die gute Laune nicht verderben. Also geht es zurück zur Mönckebergstraße und es wird geshoppt, während unsere Lehrkörper sich vornehm zurückziehen. Doch vorher wird vereinbart, dass wir uns um 5 Uhr am Kino treffen. Schließlich wollen wir uns noch den Film „Die Kinder von Paris“ ansehen. Hierüber verraten wir nichts, denn wir möchten weder die Handlung noch eine Meinung vorwegnehmen ;)

Dann geht es zurück zum Bahnhof. Um 20.12 verlässt der Zug Hamburg Richtung Lübeck. Dann heißt es um kurz nach 9 noch einmal umsteigen und gegen halb 11 sind alle wieder zurück auf dem Festland bzw. der Insel.

Es war ein anstrengender Tag, aber er hat uns viel Spaß gemacht. In Hamburg gibt es wirklich viel zu entdecken. Ein Tag reicht also niemals aus, aber gelohnt hat es sich trotz allem auf jeden Fall!!

Nina Schröder und Sina Zander

Ausflug der 12c ins LOLA

Zuerst einmal möchten wir dem Verein der Freunde ganz herzlich danken für die Übernahme der Kosten der LOLA- Kursgebühren.

Am 31. Januar machte sich die 12 c mit Unterstützung von Herrn Volkens und Frau Strothmann auf in Lübecks offenes Labor, kurz LOLA, um innerhalb von 3 Tagen den Unterrichtsstoff aus dem Biologieunterricht zu vertiefen. Nach einer ausgiebigen Frühstückspause beim Bäcker und McDonalds ging es mit dem überfüllten Bus in Richtung Universität, wo wir uns mit weißen Kitteln und Schutzbrillen ausgestattet wie kleine Professoren fühlten. Nachdem wir darüber aufgeklärt wurden, was wir im Labor denn alles NICHT tun dürfen und uns das Programm der nächsten Tage aufgeführt wurde, teilten wir uns in Zweiergruppen auf und konnten das erste Mal mit den ganzen Materialien experimentieren, die wir sonst nur aus den Büchern kannten. Gleich danach wurden wir schon einem kleinen Test unterzogen, wie sorgfältig wir arbeiten können. Eifrig machte sich die ganze Klasse ans Werk, echtes Lübecker Trinkwasser zu pipettieren. Nach dieser Bewährungsprobe gönnten wir uns erstmal eine Mittagspause, in der wir wie richtige Studenten in der Universitätsmensa speisen konnten. Am Nachmittag bekamen wir von Frau Dr. Kunze, der Gründerin des LOLAs, einen Einblick in die verschiedenen Studiengänge der Uni. Da wir mehr Informationen gar nicht aufnehmen konnten, hatten wir für den restlichen Tag frei und konnten somit unser gespartes Geld bei Shopping-Touren auf den Kopf hauen.

Am nächsten Tag konnten wir unser Wissen über die Polymerase-Ketten-Reaktion und Gelelektrophorese, die uns Herr Volkens im Unterricht zuvor nahezubringen versucht hatte, zum Besten geben, da unsere Aufgabe war, das genetische Material von zwei Mäusen namens Agathe und Bruno zu untersuchen. Da wir die Ergebnisse erst am nächsten Tag besprechen wollten, wurden wir am Nachmittag von Herrn Professor Dr. Busch durch die Anatomie geführt, wo wir präparierte Organe und Extremitäten bewundern konnten. Als wir in der Pathologie ankamen und zwei Studentinnen an einer präparierten Leiche arbeiteten, bekamen einige Schüler doch ein flaues Gefühl im Magen. Den ereignisreichen Tag ließen die meisten in dem nächstgelegenen Lokal ausklingen.

Der letzte Tag versprach erneut interessant zu werden, da wir nun unsere eigene DNA aus Mundschleimhautzellen isolieren sollten. Nach guten zwei Stunden und viel konzentrierter Arbeit hatte jeder seine eigene DNA (sichtbar!), eingelegt in Alkohol, um sie als Mitbringsel der Familie vorzuführen. Der Tag im LOLA endete mit einem sehr interessanten und zugleich schockierenden Vortrag über den Gendefekt Chorea Huntington. Da niemand wirklich Lust verspürte, die nächsten drei Stunden in Lübeck auf den Zug zu warten, der eigentlich vorgesehen war, und wir hörten, dass bereits einer in knapp einer Stunde fahren würde, ging es im Eilschritt zum überfüllten Bus. Zum Glück erwischten wir den Zug noch rechtzeitig und hatten nicht nur ereignisreiche drei Tage hinter uns und unsere eigene DNA im Gepäck, sondern waren sogar schon zwei Stunden früher zu Hause, um den Schlaf nachzuholen, der in den Nächten zuvor vielleicht ein wenig zu kurz gekommen war.

Julia Römermann & Laura Kähler

Nouvelle Cuisine

Am 11.01.2011 traf sich der Französischkurs des 13. Jahrgangs von Madame Rinne-Maaß, um au Bocuse eine nouvelle, française cuisine zu kreieren. Fünf Gruppen wagten sich nach Referaten über das geplante Gericht und die Gegend, aus der es stammt, an Topf, Pfanne und Kochlöffel. Geplant war als Vorspeise ein „Salade de riz“ sowie als Hauptgang „une quiche“ et „gratin de pommes de terre avec des boulettes“. Als Desserts sollten „des crêpes“ et „des éclairs“ folgen. Trotz anfänglicher Befürchtungen, dass zwangsläufig alles schief gehen muss, übertrafen sich die Meisterköche selbst und so konnte am Ende ein in allen fünf Gängen leckeres Menü genossen werden, das es verdient, in allen Spitzenrestaurants dieser Welt nachgekocht zu werden.

Unser Feedback: ein toller Fachtag! Merci, Madame!

Vive la France! 

Unsere Lübeck-Tour

Am 10. Dezember, im kalten Winter 2010, unternahm die Klasse 11 a mit einigen anderen Schülern und Frau Sydow-Graen, nebst unserem Klassenlehrer Herrn Müller-Gerken, einen Ausflug nach Lübeck, um ins Theater zu gehen und Anatevka, ein Musical, zu sehen. Dabei lockte Lübeck nicht nur mit dem Theater, sondern auch mit dem Weihnachtsmarkt und dem Märchenland, in dem begeistert genascht (Mutzen, hmm!) wurde. Die Kälte in Lübeck konnte unsere freudigen Gemüter nicht davon abhalten, vor der Theateraufführung, wie besprochen, die Läden in Lübeck unsicher zu machen.

Nach einer gemütlichen und erfolgreichen Shopping-Tour, trafen wir uns im Theater, wobei es sich zuerst schwierig gestaltete, den richtigen Rang zu finden (nebenher bemerkt, hat das Theater echt verdammt viele Treppen). Doch nachdem wir die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatten, saßen wir gemütlich und schon ging es los.
Um nicht noch näher auf den Inhalt der Theateraufführung eingehen zu müssen, verweise ich einfach auf Frau Sydow-Graen, die sicherlich voller Freude, auf Nachfrage, über dieses Werk berichten wird.
Die Rückfahrt war genauso vergnüglich wie die Anreise und wir verbrachten diesen Freitag mit viel Spaß, Gelächter, großartigem Gesang und nicht zuletzt mit vollen Tüten, die wir nach Hause tragen mussten. Ein gelungener Tag!

Lena

Exkursion der 12 b nach Hamburg

Ballinstadt – Das Auswanderermuseum

Nachdem wir im Erdkundeunterricht das Thema „Migration“ behandelt hatten, beschlossen wir, uns im Auswanderermuseum außerhalb der Schule mit dem Thema auseinanderzusetzen. 

Am 07.10.10 fuhren wir morgens mit Frau Strothmann und Herrn Borner mit dem Zug nach Hamburg. Dort angekommen nahmen wir die S-Bahn und erreichten nach kurzer Zeit unser Ziel. 
Nach einer kurzen Einführung teilten wir uns in Gruppen auf. Jede Gruppe suchte sich eine Puppe aus, die sich zu Beginn kurz vor ihrem Auswandern befand. In den folgenden zwei Stunden verfolgten wir den Verlauf ihrer Auswanderung, wobei es sowohl zu positiven als auch negativen Situationen kam. 
Nebenbei machten wir eine Rallye, in der wir uns mit den einzelnen Etappen der Auswanderung beschäftigten. Obwohl wir dabei viel lernten, hatte dies auch zur Folge, dass das Museum an sich leider etwas zu kurz kam und man sich zu sehr auf die Rallye konzentrierte. Aber das Gute daran war, dass sich dadurch wirklich alle mit dem Thema auseinander gesetzt haben und nicht nur durch das Museum gehetzt sind. 
Ballinstadt war ein interessanter Abschluss für unser Thema, das uns eine andere Sichtweise des Auswanderns geboten hat.
Anschließend hatten wir noch genügend Freizeit zur Verfügung, bevor wir uns abends wieder auf den Heimweg machten.

Nina & Vidhya

 

Projektpräsentationen der Prag-Fahrt auf dem Elternabend der 13 b

Mittlerweile ist schon einige Zeit vergangen seit der Prag-Fahrt, doch trotzdem wollten wir unseren Eltern unsere Erlebnisse nicht vorenthalten. Deswegen veranstaltete die 13 b mit Herrn Neumann und Frau Konrad am Mittwoch, den 06.10.2010, einen Elternabend der besonderen Art.

Zunächst fing der Abend mit dem traurigsten aller Erlebnisse an - dem Besuch Theresienstadts - präsentiert von Jule, Marie, Timo und Simon. Danach lockerte sich die Stimmung wieder, denn Sanja berichtete den Eltern von unseren Erlebnissen im jüdischen Viertel, unterlegt mit einer Diashow. Anschließend hielt Mareike einen Vortrag über Franz Kafka, wobei Herr Neumann im Nachhinein anmerkte, dass er doch ganz hilfreich für den Deutschunterricht sei. Vom Prager Frühling wurden wir und auch die Eltern und Lehrer unterrichtet von Davide, Vincent, Lukas und Bennet. Abgeschlossen wurde der Vortrag mit einem Film über dieses Thema. Eine weitere Präsentation kam von Tobias, Dennis und Christoph, die uns etwas über die Bauwerke in Prag erzählten, wobei sie besonders auf die Architektur eingingen. Einige Bauwerke waren zum Beispiel das Prager Schloss, die Karlsbrücke oder auch das Rathaus. Der vorletzte Vortrag an diesem Abend war der von Tim, Thomas und Sönke.

Mit einem selbstgedrehten Film und Ausschnitten aus anderen Filmen war der Abend fast perfekt - wohlgemerkt nur FAST. Die letzte Präsentation brauchte ein wenig Zeit beim Aufbau. Diese Zeit nutzen die Meisten um ein Glas Sekt zu trinken oder auch ein Schnittchen zu kosten sowie um neue Bekanntschaften zu schließen. Nach dieser kurzen Pause kam es zum krönenden Abschluss des Abends: ein Film mit Eindrücken von der Pragfahrt in Form von Bildern und Videotagebucheinträgen. So konnten die Eltern einen ganz guten Eindruck von unseren Erlebnissen bekommen. Es wurde sehr viel gelacht, aber es gab auch rührende Momente und damit ging ein gelungener Abend zu Ende.

Alexandra Westphal für die 13 b

WiPo-Unterricht am Samstag in der Schule

Am 02.10.2010 traf sich die 11a mit ihrem Lehrer Herrn Borner in der Schule, um sich in WiPo für die Klausur am nächsten Donnerstag vorzubereiten. Mit Elan und viel bunter Kreide wurde die „Brille Gesellschaft“ aufgesetzt und man kämpfte sich durch die Weiten der Mode und ihrer Wirkung.

Nach einer Stunde gab es eine Pause, um Geburtstagskuchen zu essen und Kaffee zu trinken, wobei man dazu sagen sollte, dass das Geburtstagskind leider nicht anwesend war. Der Kuchen war trotzdem lecker. ;)

Dann wurde noch eine Stunde mit Ausdrücken wie „demonstrativer Konsum“ und dem „Veblen-Effekt“ hantiert und nach einem abschließenden Bewerten durch die Schüler wurde doch zugegeben, dass diese zwei Stunden am Samstag in der Schule echt lehrreich und gar nicht so schlimm waren, wie man anfangs gedacht hatte.

Lena

Die 13c auf großer Fahrt

Durch die Teilnahme einiger Klassenmitglieder an einem Wettbewerb zur ökologischen Artenvielfalt in Nord- und Ostsee bekamen wir, die 13c, die Möglichkeit, einen Tag auf einem Forschungsschiff zu verbringen. Und so fuhren wir am Freitag, d. 13.09.2010, mit Herrn Danklefsen und Herrn Volkens nach Hamburg, wo das Schiff, die Aldebaran, vor Anker liegt. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und während die erste Gruppe auf dem Boot die Wasserqualität der Elbe untersuchte und Zooplankton mikroskopierte, sang und tanzte die andere Gruppe mit wildfremden Menschen in Hamburgs Innenstadt spontan Kinderlieder.

Gegen Mittag wurden die Gruppen gewechselt, wobei einige sehr froh waren, das schaukelnde Schiff zu verlassen und andere bereits auf dem schwimmenden Steg entschieden, dass es gesundheitlich nicht förderlich sein würde, an der Bootsfahrt teilzunehmen. Die somit mit reduzierter Teilnehmerzahl startende zweite Gruppe lernte dann unter anderem, dass ein Eimer in wissenschaftlichen Kreisen klangvoll als Wasserschöpfer bezeichnet wird, dass Zooplankton vor allem Angst hat, was größer als es selbst ist (also vor fast allem) und wie man am besten Fotos von Zooplankton unter dem Mikroskop macht.

Leider hatte die Ausfahrt auf dem Forschungsschiff einen geringeren wissenschaftlichen Anspruch als erwartet, aber dennoch haben die meisten Schülerinnen und Schüler diesen Tag sehr genossen. Ein abschließender Dank geht an Herrn Danklefsen für seine Begleitung und an Herrn Volkens für seine tatkräftige Unterstützung bei der Ausarbeitung des Konzepts zum Meereswettbewerb und sein Engagement beim Organisieren der Fahrt.

Hanna Graßhoff für die 13 c 

Präsentation der 13 c zur Studienfahrt nach Prag

Am Montag, den 06.09.2010, fanden sich um 19:00 Uhr die Schülerinnen und Schüler der 13 c, deren Eltern, die Lehrkräfte Herr Danklefsen und Frau Piehl sowie weitere Gäste im Musikraum der Inselschule ein, damit die Schüler den Eltern präsentieren konnten, was sie auf ihrer Studienfahrt im Juni nach Prag erlebt und gelernt haben.

Gut versorgt mit Schnittchen und Getränken verfolgten die Eltern und Mitschüler zuerst einen Film, der die zwischenmenschlichen Geschehnisse auf der Fahrt zusammenfasste, und anschließend Präsentationen über Architektur, Naturwissenschaften sowie jüdisches Leben in Prag. Weitere Vorstellungen beinhalteten das Leben Franz Kafkas und unseren Besuch im NS-Sammellager Theresienstadt.

Nach dem Ende der Präsentationen schlossen sich noch viele interessierte Eltern einer Führung von Herrn Danklefsen durch das neue Schulgebäude an. Das abschließende Feedback der meisten Eltern: Der Abend war ein voller Erfolg.

Exkursion ins Wasservogelreservat Wallnau im Rahmen des Biologieunterrichtes bei FrauKonrad-Rehder

Ein spannender Tag begann am Dienstag, den 15. Juni 2010, als wir, die Klasse 12b nach Wallnau aufbrach, um dort das Wasservogelreservat zu erkunden.

In Wallnau angekommen begrüßte uns Herr Fockel herzlich und wir bekamen eine allgemeine Einweisung. Nachdem sich dann die Gruppen formatierten, wurden sie noch einmal speziell auf ihr Thema eingewiesen und mit verschiedensten Utensilien versorgt.

In den unterschiedlichsten Bereichen forschten, experimentierten und erkundeten die Gruppen ihre Naturräume.

Berichte der einzelnen Gruppen:

Pragfahrt des 12. Jahrgangs (19.06. bis 25.06.2010)

Es war am 19. Juni 2010, als sich die Schüler und Schülerinnen des 12. Jahrgangs der Inselschule Fehmarn mit ihren Leitern Herrn Boschke, Herrn Danklefsen, Frau Konrad, Frau Matthiensen, Herrn Neumann und Frau Piehl auf den Weg nach Prag machten, um die Geheimnisse dieser Stadt zu erkunden. Bereits der Weg war beschwerlich: Während unser Busfahrer Rainer versuchte, uns mit erheblichen Temperaturschwankungen der Klimaanlage zu schwächen, kam auch aus eigenen Reihen ein Dolchstoß: Durch die kaum zu regulierende Lautsprecheranlage wurden wir mit den Klängen des Films „Fluch der Karibik II“ beschallt, was einigen unserer Reisegefährten das Gehör zu nehmen drohte. Dies führte zu ersten Opfern, die auf dem Fußboden des Busses in einen tiefen Schlaf fielen und erst in Prag wieder erwachten.

Aber auch Prag war uns anfangs nicht freundlich gesinnt: Während einige noch unter den Temperaturschwankungen des Busses litten, wurden andere Opfer des mit Algen versetzten Leitungswassers. Und einer unserer stärksten Kämpfer Simon wurde immens geschwächt, als er bezichtigt wurde, den Feueralarm im Hotel ausgelöst zu haben. Trotz all dieser Hindernisse sah sich der Rest unserer Gruppe noch in der Lage, das nächtliche Prag zu bewundern.

Die nächsten Tage wurden vormittags dazu genutzt, die populären Ecken Prags zu erkunden, um nachmittags - immer ausgerüstet mit wertvollen Insider-Tipps und Überlebensstrategien unserer Leiter – die weniger bekannten Geheimnisse dieser Stadt zu entdecken. Auf die Vormittage hatten sich immer einige von uns besonders gut (manchmal vielleicht auch weniger gut) vorbereitet, da sie in Form von Vorträgen ihre Mitreisenden über die Denkmäler der Stadt informieren sollten.

Während Michael an einem Vormittag auf dem Hradschin von 40 singenden Mexikanern gleichzeitig umarmt wurde, nachdem er ein Schild mit der Aufschrift „Free Hugs“ hochgehalten hatte, waren wir am folgenden Tag im jüdischen Viertel von der Geschichte um Rabbi Löws Golem und von der Schönheit der vielen Synagogen fasziniert. Neben dem Besuch des Kafkamuseums, das sich unterschiedlicher Beliebtheit erfreute, fuhren wir an einem Tage nach Theresienstadt und besichtigten dort das Sammellager und das Ghetto, was viele von uns sehr nachdenklich gestimmt hat.

Für die Nachmittage wählten viele jedoch ein weniger kulturlastiges Programm: Einige erkundeten zwar immer noch Prag – dem Geheimnis der Stadt auf der Spur, andere sanken ermattet in ihre Hotelbetten, wo sie mit Salzstangen und Gabeln in Bettritzen konfrontiert wurden. Wieder andere verglichen Schuh- und Kleidungspreise in den verschiedensten Läden.

Diejenigen, die das Rätsel um Prag lösen wollten, begaben sich in die verstecktesten Ecken der Stadt: Sie bestiegen den Nachbau des Eiffelturms, besuchten das Kommunismusmuseum, den Prager Zoo, irrtümlicherweise die sehr verstörende Vogelausstellung des Nationalmuseums, das Musikmuseum oder wanderten auf der Suche nach der Prager Kaffeehauskultur dreimal am Café Louvre vorbei. Weitere beliebte Beschäftigungen waren die stundenlange Suche nach Raiffeisenbanken oder Porträts auf der Karlsbrücke.

Doch spätestens um 18:30 waren wir alle wieder im Hotel, wo wir jeden Abend vergeblich auf das Prager Nationalessen, nämlich Knödel, warteten. Die anstrengenden Tage ließen wir höchst selten im Hotel ausklingen: Die schmerzenden Füße trugen uns in eine der unzähligen Bars, in die größte Disko Europas, zum Public Viewing und zu Bootstouren. Besonders romantisch veranlagte Mitreisende stiegen gar auf die höchste Erhebung Prags und betrachteten den stimmungsvollen Sonnenuntergang.

Sind wir letztendlich doch alle Freunde und Fans dieser Stadt geworden, so gab es doch Hindernisse zu überwinden: Der größte Feind eines besonders gewieften Leiters war die von ihm ausgewählte Wechselstube mit einem sagenhaft schlechten Kurs; eine Gruppe kämpfte einen stundenlangen verzweifelten Kampf mit dem Stadtplan. Andere hingegen mussten sich gegen den Frapuccino von Starbucks behaupten. Im Verlauf der Fahrt fiel nur ein Schüler dem größten Feind, dem Alkohol, zum Opfer, während andere nachts Opfer ihrer Hotelzimmertür wurden, die sich nicht mehr öffnen ließ.

Und das Rätsel? Das haben wir gelöst – es war irgendwo zwischen dem jüdischen Viertel, den shopping malls, dem Rosengarten und der größten Disko Europas. Und was ist das große Geheimnis der Stadt Prag? Das muss jeder selbst herausfinden!

Was uns bleibt, ist ein großer Dank an unsere Lehrer: Es war eine wunderschöne Fahrt!

Die Reisegefährten

Bericht als pdf: Pragfahrt des 12. Jahrgangs

„Offshore“ – Die Band der Inselschule Fehmarn

Bereits seit Mitte der Neunziger Jahre verbreitet die unter dem Namen „White Dots“ gegründete und im vergangenen Jahr in „Offshore“ umbenannte Schulband auf Fehmarn gute Laune.
Von Anfang an dabei war Hartmut Danklefsen, Lehrer für Mathematik und Physik an der Inselschule, und zwar in einer Doppelrolle als Betreuer und aktives Mitglied. Die Freude und Begeisterung, die er Jahr für Jahr bei der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zeigte, kann sicher von allen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Band bestätigt werden.

Das Repertoire der Band richtet sich nach den Wünschen der Bandmitglieder und erstreckt sich von sanften Pop-Balladen wie „Bubbly“ von Colbie Caillat bis hin zu rockigen Liedern, z.B. von den Red Hot Chili Peppers. Mit „Wonderwall“, „How Bizarre“ und „Breakfast at Tiffany’s“ gibt es allerdings auch drei Traditionsstücke, die jede der bisherigen Bands gespielt hat.

Zu sehen ist „Offshore“ bei Schulveranstaltungen wie dem Abiball und der Entlassung der Abiturienten, Privatfeiern und öffentlichen Events, z.B. beim Burger Hafenfest.

Bei den Auftritten kann man zurzeit folgender Besetzung zuhören:

Svenja Bruning – Gesang
Thomas Hübener – Gitarre
Davide Kircholtes – Bass und Gesang
Caroline Kümmerling – Gesang
Henning Schewe – Schlagzeug
Lara Schulz – Gesang
Tzy Ling Ting – Keyboard
Jan-Claas Wilcken – Gitarre und Gesang
Hartmut Danklefsen – Gitarre und Gesang

Leider werden die Abiturienten Svenja, Thomas, Jan-Claas und Caroline die Band zum Ende dieses Schuljahres verlassen. Es bleibt also zu hoffen, dass Herr Danklefsen adäquaten Ersatz für sie finden wird. Schließlich erfreut sich „Offshore“ weiterhin großer Beliebtheit. Allein auf ihrem Abschiedskonzert am 07. Mai 2010 spielte die Band fast drei Stunden lang und begeisterte damit alle Anwesenden, die sogar noch eine Zugabe forderten.

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