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Kein Angst vor LRS

Was haben Hans-Christian Andersen, Agatha Christie, Walt Disney, Albert Einstein und Thomas Edison gemeinsam? Sie brachten es zu Ruhm und Anerkennung, obwohl sie große Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung hatten.

Heute nennt man ihre Schwäche LRS. Genauer gesagt: Wenn jemand ausgeprägte Probleme beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung bei normaler bis sehr guter Intelligenz hat, leidet er an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. Die Entfaltung der besonderen Stärken solcher Menschen sollte nicht an dieser LRS scheitern. Darum gehört es zum Konzept unserer Schule, die davon betroffenen Kinder zu fördern.

Bereits im 4. Schuljahr werden die Schülerinnen auf der Grundschule mit Einverständnis der Eltern auf eine LRS hin untersucht. Danach helfen wir den Kindern auf zweierlei Weise: Die Rechtschreibleistung wird in Arbeiten nicht mehr mit einer Zensur bewertet, und sie ist kein Bestandteil der Deutschnote auf dem Zeugnis. Darüber hinaus versucht die Schule mittels besonderer Fördermaßnahmen die Rechtschreibleistungen der betroffenen Schüler zu verbessern.

Gelegentlich tritt eine LRS noch nicht auf der Grundschule, sondern erst auf der weiterführenden Schule zutage. Haben die Eltern oder die Lehrer einen entsprechenden Verdacht, dann können Sie eine entsprechende Untersuchung noch bis einschließlich der 10. Klasse in die Wege leiten. Die dafür zuständige Lehrkraft entscheidet dann aufgrund von Tests und von anderen wichtigen Daten über eine Anerkennung eines Schülers als lese-rechtschreib-schwach. Danach treten die entsprechenden Schutz- und Fördermaßnahmen in Kraft. Eine negative Entscheidung der LRS-Lehrkraft muss von der dafür zuständigen Schulpsychologin des Bildungsministeriums bestätigt werden, bevor die Ablehnung endgültig wird.

Besucht eine Schülerin, bei der vorher eine LRS festgestellt worden ist, die Oberstufe, wird ihre Rechtschreibleistung dort zwar wieder bewertet, aber sie hat Anspruch auf Ausgleichsmaßnahmen, z. B. eine längere Arbeitszeit bei Klausuren.  

Generell gilt an unserer Schule, dass Eltern sich jederzeit sowohl an die Lehrkräfte, insbesondere die Klassenlehrer und die Deutschlehrerinnen, als auch an die spezielle LRS-Schullehrkraft (Herrn Schierenberg) wenden können, wenn sie Fragen zum Problem der LRS haben. Keinem zukünftigen Einstein, keiner zukünftigen Agatha Christie soll bei uns die Rechtschreibung einen Strich durch die Rechnung machen!

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